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Kompetenzoffensive Nachhaltigkeit

15.06.2007
Die TU Bergakademie Freiberg investiert jährlich über sieben Millionen Euro zusätzlich in die Ausbildung von Ingenieur- und Naturwissenschaftlern. Mit der Unterstützung von 70 Unternehmen will die Freiberger Universität dabei unter anderem über 100 neue Promotionsstellen finanzieren. Dies erklärte Prof. Georg Unland, Rektor der Freiberger Universität, zum Start der Freiberger "Kompetenzoffensive Nachhaltigkeit" am 11. Juni.

"Mit unserer "Kompetenzoffensive Nachhaltigkeit" sollen aufgrund der hohen Nachfrage der Wirtschaft nach Freiberger Absolventen in den nächsten Jahren weitere talentierte Nachwuchswissenschaftler für Forschungsthemen der Freiberger Universität begeistert und gefördert werden", so Prof. Georg Unland. "Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren vier Forschungsfeldern, nämlich dem Geo-Bereich, den Werkstoffen und Materialien, der Energie und der Umwelt Zukunftsthemen besetzen. Deshalb gehen wir mit diese Eigeninitiative in den Wettbewerb um die besten Köpfe."

Unterstützt wird die Freiberger Universität dabei von über 70 Unternehmen, darunter die Siemens AG, die ThyssenKrupp AG, Haver&Boecker OHG, die VerbundNetz Gas AG und die Deutsche Solar AG. Sie sicherten die finanzielle Unterstützung der "Kompetenzoffensive Nachhaltigkeit" mit jährlich sechs Millionen Euro zu. Zusätzlich fließen pro Jahr aus der "Dr. Erich Krüger Stiftung" der Freiberger Universität eine Million Euro in das Projekt. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen Graduiertenkollegs sowie Programme zur individuellen Promotion finanziert werden. Schon heute gehört die TU Bergakademie Freiberg aufgrund der Drittmitteleinnahmen pro Professor zu den stärksten zehn Forschungsuniversitäten in Deutschland.

Die Siemens AG stellt zum Start der "Kompetenzoffensive Nachhaltigkeit" am 11. Juni ihre "strategische Partnerschaft" vor, die sie mit der Freiberger Universität eingehen wird. Die Partnerschaft vertieft die bisherige Zusammenarbeit, indem gemeinsame Forschungsprojekte ausgebaut sowie Talente gezielt gefördert werden. Der TU Bergakademie Freiberg fließen durch die Partnerschaft in den nächsten Jahren rund 750.000 Euro jährlich zu. Koordiniert wird die Zusammenarbeit durch ein "Center for Knowledge Interchange" (CKI), das Siemens an der TU Bergakademie Freiberg einrichtet. Damit ist die Freiberger Universität eine der wenigen Hochschulen weltweit, an denen Siemens aufgrund der hohen Forschungskompetenzen ein solches Zentrum gründet.

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Die ThyssenKrupp AG verkündet zum Start der "Kompetenzoffensive Nachhaltigkeit" mit der Freiberger Universität zukünftig als einer "ThyssenKrupp Schwerpunktuniversität" enger zu kooperieren. Damit wird die bestehende Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie erweitert und die Förderung qualifizierter Nachwuchswissenschaftler sowie die Forschung mit Freiberger Wissenschaftlern verstärkt.

Auch nach dem Start am 11. Juni 2007 können sich interessierte Unternehmen noch an der "Kompetenzoffensive Nachhaltigkeit" beteiligen. Weitere Firmen haben bereits ihre Unterstützung der Initiative der TU Bergakademie Freiberg signalisiert.

Christian Möls | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-freiberg.de/

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