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Kanada und Deutschland enger vernetzen

04.06.2007
Um deutsch-kanadische Forschungsprojekte zu fördern, wollen die Helmholtz-Gemeinschaft und das National Research Council of Canada (NRC) in den nächsten drei Jahren zusätzliche Mittel in Höhe von rund einer Million Euro pro Jahr bereit stellen. Damit soll die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten weiter ausgebaut werden.

Nach der Unterzeichnung des Abkommens erklärte der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Jürgen Mlynek, heute im Rahmen einer Veranstaltung mit dem kanadischen Premierminister Stephen Harper: "Forschung spielt in der kanadischen Politik eine große Rolle, die Forschungslandschaft ist vielfältig und leistungsstark. Daher sehe ich große Chancen in einer engeren Zusammenarbeit, die wir nun gezielt mit der zusätzlichen Förderung ausbauen wollen." Auch Partner aus der Industrie beider Länder können in Forschungsprojekte eingebunden werden.

Beide Forschungsorganisationen stellen in den nächsten drei Jahren jährlich jeweils rund 500.000 Euro zur Verfügung. Um diese Gelder können sich Forscherteams mit Projektvorschlägen bewerben, die Helmholtz-Forscher werden dabei von der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert, die kanadischen Partner erhalten ihre Mittel von dem NRC. Ein deutsch-kanadisches Forschungs-Projekt kann so jährlich mit einem Budget von insgesamt 240.000 bis 350.000 Euro rechnen.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 25.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894). www.helmholtz.de

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