Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF-Programm JOBSTARTER sichert neue Ausbildungsplätze

31.05.2007
Rachel: Zweite Förderrunde des Programms mit 92 Projekten gestartet

Die zweite Förderrunde des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER ist komplett: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert mit rund 300.000 Euro das Forschungszentrum Jülich für das Projekt ITAS - Innovation - Transfer - Aktion - Synergie. Ziel des Projektes ist es, 60 zusätzliche Ausbildungsplätze in den Wachstumsbranchen der Region zu schaffen, insbesondere in den Bereichen der Informationstechnologie sowie der Automobil- und Schienentechnik. Thomas Rachel, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, übergab am Donnerstag den offiziellen Zuwendungsbescheid und betonte die Bedeutung für die Region: "Ich freue mich, dass sich mit Jülich ein großes und renommiertes Zentrum aus der Helmholtzgemeinschaft die Stärkung der betrieblichen Ausbildung auf die Fahne schreibt. Ausbildung und Forschung gehören zusammen. Es sind zwei Seiten der Medaille Zukunfts- und Standortsicherung in Deutschland."

Rachel appellierte in seiner Rede an die Unternehmen: Ich hoffe, dass das Jülicher Beispiel Schule macht und sich auch andere namhafte Forschungszentren an dem BMBF-Programm JOBSTARTER beteiligen, um dem Nachwuchs die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu geben." Das BMBF wird am 1. Juni 2007 im Bundesanzeiger die neuen Förderrichtlinien der dritten Runde bekanntgeben.

Insgesamt sind damit seit Dezember 2006 im Rahmen der zweiten Förderrunde von JOBSTARTER 92 Projekte an den Start gegangen, mit dem Ziel, in den Regionen zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze zu schaffen und damit zu einer Verbesserung der regionalen Ausbildungssituation beizutragen. Während der zweijährigen Projektlaufzeit sollen rund 10.200 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Zusammen mit den bereits seit April 2006 geförderten 52 Projekten der ersten Ausschreibungsrunde sind damit bundesweit insgesamt 144 regionale Projekte in die Förderung des Programms JOBSTARTER aufgenommen worden, die mit ihren Dienstleistungen Betriebe und Unternehmen dabei unterstützen, zusätzliche Ausbildungsplätze bereitzustellen.

Programminformation:

JOBSTARTER ist das Ausbildungsstrukturprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). JOBSTARTER fördert regionale Projekte, die Betriebe mit geeigneten Dienstleistungsmaßnahmen unterstützen, um deren Ausbildungsbereitschaft und -fähigkeit zu stärken und dauerhaft zu sichern. Darüber hinaus trägt das Programm zur nachhaltigen Verbesserung der Ausbildungsstrukturen bei, beispielsweise durch eine bessere Verzahnung schulischer und betrieblicher Ausbildung. Zur Finanzierung des Programms stehen bis 2010 rund 125 Millionen Euro zur Verfügung - bereitgestellt vom BMBF und teilfinanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie