Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DFN@home - Per DSL zur Uni

13.03.2002


mediaWays realisiert für das Deutsche Forschungsnetz den Dienst DFN@home / Ab April Einwahl via DSL

... mehr zu:
»Breitbandzugang »CeBIT »DFN-Verein »DSL

Gütersloh/Berlin (ots)- Der DFN-Verein und mediaWays, grösster alternativer Carrier in Deutschland, betreiben mit DFN@home eines der umfangreichsten VPN-Projekte Deutschlands. Die Einwahl ins Intranet der Hochschulen soll noch im Frühjahr auch per DSL möglich werden. Damit könnten Vorlesungen bald schon in akzeptabler Qualität auch auf die heimischen Schreibtische der Studenten übertragen werden. Möglich wird damit auch die Teilnahme an Videokonferenzen von Zuhause.

Studierende und Mitarbeiter von Wissenschaftseinrichtungen können sich per DFN@home über ein Virtual-Private-Network (VPN) in die Intranets ihrer Hochschulen und Institute und von dort ins Gigabit-Wissenschaftsnetz einwählen.


Bereits ab dem 1. April 2002 wird der Dienst DFN@home um neue breitbandige Zugangmöglichkeiten erweitert werden. Mit Anschlusskapazitäten von 768 Kbit/s wird DFN@home als DSL-Dienst zum schnellsten Weg in die Hochschule. Durch den Breitbandzugang könnten Professoren ihre Sprechstunden für Studenten bald auch per Videokonferenz abhalten. Studierende und Wissenschaftler können durch DFN@home schon multimediale Kontakte zu Kommilitonen in anderen Ländern und Kontinenten pflegen. Auch manch ein Routine-Gang ins Institut kann durch DFN@home vermieden werden.

Durch den Breitbandzugang wird es den Hochschulen bereits ab Sommer möglich sein, den Studierenden Dienste wie z.B. Vorlesungen von einem Streaming-Server anzubieten. Diese könnten dann über den - gesicherten - DSL-Zugang DFN@home auch ausserhalb der Hochschule in akzeptabler Qualität empfangen werden.

Auf dem Weg zum elektronischen Campus wollen DFN-Verein und mediaWays auch die Mobilität des Dienstes entscheidend erweitern.

Ein für reisende Wissenschaftler wichtiger Service wird in Zukunft das internationale Roaming im Festnetz sein. Das Roaming ermöglicht, DFN@home auch von ausländischen Telefonnetzen zu nutzen. Bislang konnte DFN@home nur im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland genutzt werden.

Bereits unmittelbar nach der CeBIT werden DFN-Verein und mediaWays erste Schritte in die breitbandige Zukunft des Einwahldienstes tun. Für DSL-Interessierte wird es dabei zwei Zugangsvarianten geben. Sofern ein T-DSL-Zugang bereits vorhanden ist, kann dieser auch für den Aufbau eines VPN mit der Hochschule genutzt werden. Ähnlich wie schon bei den analogen und digitalen Anschlüssen wird es für T-DSL-Kunden die Möglichkeit einer Flatrate geben, die mit 20,50 Euro Aufpreis zudem günstig ausfallen wird. Sollte im studentischen Haushalt noch kein DSL-Anschluss vorhanden sein, können Interessierte über mediaWays einen DSL-Vollanschluss beantragen. Optional soll den Nutzern bei dieser Variante auch das Telefonieren via IP ermöglicht werden.

Wir sind vor Ort auf der CeBIT:

DFN-Verein auf dem Stand des Bundesforschungsministeriums bmb+f
Halle 11, Stand D 15

mediaWays auf der CeBIT: Halle 16, A22

| ots
Weitere Informationen:
http://www.dfn.de/cebit02
http://cebit.mediaways.net

Weitere Berichte zu: Breitbandzugang CeBIT DFN-Verein DSL

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie

28.06.2017 | Förderungen Preise

Immunabwehr: Wie Proteine Membranbläschen zusammenbringen

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das Auto lernt vorauszudenken

28.06.2017 | Maschinenbau