Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundesforschungsministerium fördert neue Ideen auf der CeBIT

13.03.2002


Bulmahn: "Innovationen aus den Hochschulen müssen schnell auf den Markt" Das Bundesministerium für Bildung und Forschung präsentiert auf der Computer und Telekommunikationsmesse CeBIT 2002 in Hannover neue marktreife Produkte aus der Hochschulforschung. "Innovationen aus den Hochschulen müssen schneller auf den Markt gebracht werden", sagte Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn am Mittwoch in Hannover. Sie eröffnete als Schirmherrin gemeinsam mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem Vorstand der Deutschen Messe AG, Ernst Raue, den neuen "future parc".

Im "future parc" sollen Wirtschaft und Forschung stärker miteinander vernetzt werden. Hochschulen, Großforschungseinrichtungen und alle wichtigen deutschen Forschungseinrichtungen sowie Spin-Offs, Start-Up-Unternehmen und Venture-Capital-Firmen stellen hier die Vorläufer neuer ITK-Produkte vor.

Bundeskanzler Schröder und Bundesministerin Bulmahn besuchten im "future parc" zwei erfolgreiche Start-Up-Unternehmen. Die Sympalog Speech Technologies AG (Erlangen), entstand aus einem Forschungsprojekt des BMBF und bietet sprachgesteuerte Computersysteme an. Die Systemonic AG (Dresden) ist erfolgreich in der drahtlosen Breitband-Kommunikation aktiv und ging aus dem von Mannesmann Mobilfunk gestifteten Lehrstuhl für Nachrichtentechnik an der Technischen Universität Dresden hervor. Bulmahn lobte das Engagement der Firmengründer: "Gerade die Unternehmensgründer gewinnen mit ihren innovativen Ideen neue Märkte hinzu, schaffen Arbeitsplätze und tragen damit einen wichtigen Teil zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum bei."

Das BMBF unterstütze innovative Unternehmen mit dem EXIST-Programm für Existenzgründer aus den Hochschulen und treibe die Verwertung ihrer Ideen mit Patenten voran, sagte Bulmahn. Dafür habe sie das Hochschulpatentwesen reformiert und baue leistungsfähige Verwertungsagenturen auf. "Die Wissenschaft muss endlich den Anteil an den Patenten erreichen, der ihrer Leistungsfähigkeit entspricht", sagte die Ministerin. Bisher liegt der Anteil der Hochschulforschung noch bei rund fünf Prozent der jährlichen Patenanmeldungen.

Im Rahmen der Verwertungsoffensive des Bundesforschungsministeriums werden derzeit rund 170 Hochschulen sowie 40 andere Institute und Forschungseinrichtungen gefördert. Sie werden von 17 Patent- und Verwertungsagenturen betreut für die bis Ende 2003 rund 20 Millionen Euro bereit stehen. Für Patentierungshilfen, Fortbildung und ein neues Verwertungsnetzwerk stehen zusätzlich sieben Millionen Euro zur Verfügung.

| bmbf
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de/prog_8
http://www.sympalog.de
http://www.systemonic.com

Weitere Berichte zu: BMBF Bundesforschungsministerium CeBIT Patent

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen