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Gemeinsame Forschungsprojekte von Industrie und universitärer Forschung auf gutem Weg

21.05.2007
Gemeinsame Forschungsprojekte von Industrie und universitärer Forschung auf gutem Weg 60 hochrangige Teilnehmer aus industrieller und universitärer Forschung diskutierten auf der ersten Konferenz der Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik über konkrete Forschungsvorhaben und Technologietrends der Mikrooptik und Medizintechnik

Über 60 hochrangige Teilnehmer aus der deutschen universitären und industriellen Forschungslandschaft waren am 26. April im Sartorius College in Göttingen zur ersten Konferenz der Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.) zusammengekommen, um sich über den Stand von aktuellen Forschungsprojekten und deren möglicher Verzahnung auszutauschen.

Ausführlich diskutierten die Teilnehmer darüber hinaus den Forschungsbedarf und die Technologietrends im Bereich Photonik und Medizintechnik. Höhepunkt der Veranstaltung war ein Beitrag des jüngsten Zukunftspreisträgers Prof. Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, der über seine bahnbrechenden Arbeiten zur Auflösungsgrenze der Mikroskopie berichtete.

Unter den Teilnehmern waren unter anderem die für die Forschung verantwortlichen Vertreter der Firmen Jenoptik, Carl Zeiss, Leica Microsystems CMS, Aesculap, Sartorius und Trumpf Laser und Systemtechnik sowie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnologie, des Fraunhofer Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik und des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik.

"Der Kongress markierte den Abschluss eines dreijährigen Reorganisationsprozesses der Forschungsvereinigung mit einer deutlichen Erhöhung der Aktivitäten. Betreute die Vereinigung in den letzten Jahrzehnten meist nur jeweils ein Gemeinschaftsprojekt von Industrie und Forschungsinstitutionen, sind es heute sechs. Mit diesen Projekten konnte die industrielle Gemeinschaftsforschung für die Optischen Technologien und die Medizintechnik erschlossen werden", resümierte Dr. Joachim Giesekus, Geschäftsführer der F.O.M., nicht ganz ohne Stolz die Entwicklung der Forschungsvereinigung auf der Konferenz. Diese positive Bilanz unterstrich in seinem Grußwort auch der Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) Dr. Michael Maurer, der die F.O.M. künftig im oberen Drittel der bundesweit etwa 100 Forschungsvereinigungen positioniert sieht.

Die Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik vertritt seit 1963 unter dem Dach der AiF die Forschungsinteressen der im Deutschen Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS) organisierten mittelständischen Unternehmen. Die Forschungsvereinigung wurde im Jahr 2003 inhaltlich neu ausgerichtet und hat seitdem sechs gemeinsame Forschungsprojekte von Unternehmen und Forschungsinstituten initiiert. Neben dieser Projektinitiierung auf nationaler Ebene hat sich die F.O.M. auf internationaler Ebene als Partner in europäischen Forschungskonsortien etabliert.

Thomas Krieger | Spectaris
Weitere Informationen:
http://www.spectaris.de/presse/presse_main.htm

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