Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovation aus 63 Millionen Patentdokumenten jetzt verfügbar

11.05.2007
FIZ Karlsruhe festigt Position als wichtiger Anbieter von Patentinformation

Mit mehr als 63 Millionen Patent- und Gebrauchsmusterschriften von 80 Patentorganisationen ist INPADOCDB das weltweit umfangreichste Online-Angebot an Patentinformationen. Nach erfolgreichem Abschluss umfangreicher Entwicklungsarbeiten hat FIZ Karlsruhe die Patentdatenbank Ende April für die Online-Nutzung freigegeben.

Auf das riesige Angebot an internationalen Schutzrechtsdokumenten, das eine nahezu unerschöpfliche Quelle technischer und wirtschaftlicher Information ist, kann über FIZ Karlsruhe’s Online-Service STN International zugegriffen werden. STN ist mit seiner einzigartigen Kollektion an rund 200 Online-Fachdatenbanken führender Anbieter von wissenschaftlich-technischer Information. http://www.stn-international.de/stndatabases/details/inpadocdb.html

"Zur Beobachtung sowohl der technologischen Entwicklungen als auch der internationalen Märkte und Wettbewerber ist umfassende und verlässliche Patentinformation für innovative Firmen essentiell," so Dr. Rainer Stuike-Prill, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb bei FIZ Karlsruhe. "In dieser Qualität gibt es Patentinformation derzeit bei keinem anderen Datenbank-Anbieter. INPADOCDB erweitert unser Angebot an Patentinformation deutlich."

INPADOCDB (INternational PAtent DOCumentation Data Base) enthält derzeit rund 63 Millionen Einzeldokumente. Mit jeder wöchentlichen Aktualisierung steigt der Bestand an. Diese Informationsmenge erscheint auf den ersten Blick unüberschaubar. Doch das hoch entwickelte Recherchesystem von STN International ermöglicht sehr genaue Suchformulierungen, so dass Rechercheergebnisse erreicht werden, die präzise Antworten auf die gestellten Fragen geben. Für die Analyse der Ergebnisse stellt STN effiziente Software-Werkzeuge zur Verfügung. Mit den Werkzeugen kann nicht nur der aktuelle Stand der Technik, sondern auch die Markt- und Wettbewerbssituation analysiert werden. Das Ergebnis sind Informationen, die eine hervorragende, fundierte Grundlage für strategische Unternehmensentscheidungen bieten. Solche strategischen Recherchen sind auch zum Schutz der eigenen Patentrechte empfehlenswert.

In INPADOCDB können Patent- und Gebrauchsmusterschriften von 80 Patentorganisationen aus aller Welt gesucht werden, darunter auch die Schutzrechtsdokumente des Europäischen Patentamts (EPO) und der Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO). Die zeitliche Abdeckung reicht für die wichtigsten Industrieländer bis ins 19. Jahrhundert zurück, z.B. USA (1836), GB (1840), D (1879), FR (1900) und für Japan bis 1944. Die Datenbankeinträge enthalten die bibliographischen Angaben zu den Schutzrechtsschriften. Sie führen per Mausklick zum Volltext eines Dokumentenanbieters. In den Dokumenten sind darüber hinaus die Patentfamilien, Patentklassifikationen und Rechtsstandsdaten angegeben. Das macht ein sehr schnelles Erfassen der Gegebenheiten rund um das Patent anhand der Datenbankeinträge möglich. Die meisten Dokumente geben durch kurze Zusammenfassungen der Patentbeschreibungen (Abstracts) in englischer Sprache schnelle Auskunft über die beschriebene Erfindung, für die das Schutzrecht beantragt wurde.

Aufgebaut wird INPADOCDB mit elektronischen Schutzrechtsdaten, die das Europäische Patentamt liefert. Eine Fachredaktion von FIZ Karlsruhe prüft diese Daten im Bezug auf ihre Qualität und korrigiert sie gegebenenfalls. Damit erfüllen die Angaben in INPADOCDB einen hohen Qualitätsstandard. Das einheitliche Design, nach dem alle STN-Datenbanken aufgebaut sind, erlaubt zudem die einfache Übertragung der Suchstrategie in weitere STN-Datenbanken. So kann ein vollständiges Recherche-Ergebnis erzielt werden.

Hintergrund

Schutzrechte werden heute von den Patentbehörden auf der ganzen Welt elektronisch erfasst und verwaltet. Diese Daten sind nicht nur eine bequeme Ordnungshilfe und Auskunftsquelle für beantragte und gewährte Schutzrechte, sondern auch eine Fundgrube an technischer und wirtschaftlicher Information. Seit gut zwei Jahrzehnten veredeln kommerzielle Informationsanbieter diese Information durch Aufbereitung und Bereitstellung der Daten unter leistungsfähigen Retrievalsystemen und innovativen Analyse- und Visualisierungswerkzeugen. Die qualitativ hochwertigen Patentdatenbanken werden online, zur Einbindung in Intranets oder als Inhouse-Lösung angeboten.

INPADOCDB ist ein Produkt aus der Zusammenführung und Erneuerung der beiden seit vielen Jahren geführten Datenbanken INPADOC und DOCDB des Europäischen Patentamtes. Die so entstandene Datenkollektion wird vom EPO in einem neuen Format geliefert, was STN International die Möglichkeit eröffnet hat, die als "INPADOC" sehr beliebte und in der Fachwelt weit verbreitete Datenbank vollständig zu überarbeiten und neu aufzulegen. Die 49 Millionen Dokumente in INPADOC sind nun zu einer Menge von 63 Millionen Dokumenten in INPADOCDB angewachsen. Automatische Patentüberwachungsfunktionen, sogenannte Alert Services, werden auf INPADOCDB übertragen.

Weitere Informationen:
FIZ Karlsruhe, STN Europa
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel.: +49 (0) 7247 808 555, Fax: 07247 808 259
helpdesk@fiz-karlsruhe.de
http://www.fiz-karlsruhe.de
http://www.stn-international.de
Über FIZ Karlsruhe
FIZ Karlsruhe ist Dienstleister und Servicepartner für den Informationstransfer und das Wissensmanagement in Wissenschaft und Wirtschaft. Schwerpunkte sind die weltweit einzigartige Datenbankkollektion von STN International und die Entwicklung von E-Science-Dienstleistungen.

Der weltweit angebotene Online-Service STN International wird gemeinsam von FIZ Karlsruhe und dem Chemical Abstracts Service (CAS) in Columbus, Ohio betrieben. In Japan wird STN von der Japan Association for International Chemical Information (JAICI) in Tokio repräsentiert. STN bietet ein breites Spektrum an unverzichtbaren Datenbanken sowie hervorragende Werkzeuge für Suche, Analyse und Aufbereitung der Rechercheergebnisse. Die hochwertigen Informationen bilden wichtige Grundlagen für Entscheidungsprozesse in Unternehmen und Institutionen.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, in der sich außeruniversitäre Forschungs- und Serviceeinrichtungen verschiedener Wissenschaftsbereiche zusammengeschlossen haben.

Ruediger Mack | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.fiz-karlsruhe.de
http://www.stn-international.de

Weitere Berichte zu: INPADOCDB Patentamt Patentinformation STN

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Regensburger Forscher entwickeln weltweit einzigartiges Online-Mentoring-System
10.01.2018 | Universität Regensburg

nachricht Neues Virtual Reality-Labs für Medizinstudierende: Lernen mit Cyber-Herz und virtuellem Darm
10.01.2018 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie