Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

European Overseas Campus: Testphase beendet

26.04.2007
Ein an die Universität Flensburg angegliedertes Institut liegt weit entfernt auf Bali. Warum es gut ist, dort ein Semester zu verbringen, darüber sprachen gestern auf einer Informationsveranstaltung fünf Studierende der Universität Flensburg und Prof. Dr. Uwe Rehling. Er gründete Ende 2005 des European Overseas Campus auf Bali, dessen Testphase, so Rehling, nun abgeschlossen sei.

Der EOC ist kein Massenbetrieb. 25 Studierende werden pro Semester aufgenommen, mehr nicht. Dies ermöglicht kleine Arbeitsgruppen und so ein intensives Arbeiten - den unzweifelhaft vorhandenen Traumstränden zum Trotz. Nach zwei Jahren ist nun die Testphase überwunden, in der geprüft wurde, ob die Idee Bestand hat und funktioniert. Sie funktioniert. Der European Overseas Campus werde angenommen. Nun gelte es für die nächsten zehn Jahre, den EOC zu etablieren und auszubauen, so Rehling.

Das Angebot richtet sich vor allem an Studierende vom Institut für internationales Management, ist aber auch offen für Studierende anderer Studiengänge der Universität Flensburg und auch für Studierende anderer Universitäten. Rehling bekommt mittlerweile Anfragen aus ganz Deutschland. Die Kursangebote sollen im Sommersemester 2008 erweitert werden und zwar in den Bereichen Medien- und Musikmanagement, letzteren Bereich wird ein Dozent der Donau Universität Krems in Österreich übernehmen. Mit dieser Universität ist eine Kooperation vereinbart worden.

Bali ist eine von über 17000 Inseln des Staates Indonesien. Verschiedene Religionen, eine Vielzahl ethnischer Gruppen und unterschiedliche Kulturen sind in diesem Land vereint. Ein guter Standort um Asien kennen zu lernen, so Rehling. Denn es gehe darum, unter vollkommen veränderten Rahmenbedingungen zu arbeiten. Die Globalisierung führe dazu, dass man sich vor allem im Managementberufen viel stärker mit anderen Kulturkreisen beschäftigen müsse. Asien komme dabei eine besondere Rolle zu, denn dieser Wirtschaftsraum wachse.

... mehr zu:
»European »Overseas »Testphase

Die Studierenden profitieren nun davon, ein Semester auf Bali verbracht zu haben - aus mehreren Gründen. Wie arbeiten Menschen in einem völlig anderen Land, wie denken sie, was ist ihnen wichtig? Antworten auf diese Fragen bekommen zu haben, sei sehr wichtig gewesen, sagten sie. Und so sehen die Studentinnen und Studenten Deutschland seit ihrer Wiederkehr mit anderen Augen. Der Hinweis auf das Auslandssemester mache eine Bewerbung im internationalen Management zudem für Personalchefs attraktiver.

Das Semester am EOC kann mit Auslandsbafög gefördert werden. Außerdem hat der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD den European Overseas Campus auf Bali in die Liste der förderwürdigen Institutionen aufgenommen.

Kontakt:

Prof. Dr. Uwe Rehling, European Overseas Campus, c/o Udayana University, Fakultas Teknik, Kampus Bukit Jimbaran, Bali - 80361, Indonesia, Phone in Indonesia: +62-361-701 613, International eFax: +49-461-400 7013, Mobile in Indonesia: +62-81-337 207 946 (Rehling); E-Mail: rehling@overseas-campus.info

Dr. Helge Möller, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universität Flensburg, Tel.: 0461 - 14 44 916, E-Mail: presse@uni-flensburg.de

Dr. Helge Möller | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-flensburg.de/

Weitere Berichte zu: European Overseas Testphase

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Sechs Bundesländer erproben Online-Schultests der Uni Jena
24.02.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Datenbrille und Co.: TU Kaiserslautern entwickelt alternative Prüfungsformate fürs Studium
02.02.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie