Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Initiative "Haus der kleinen Forscher": Start der Kooperation mit dem lokalen Netzwerkpartner Exploratorium Potsdam

17.04.2007
Die neue bundesweite Bildungsoffensive "Haus der kleinen Forscher" nimmt Fahrt auf: Mit dem Exploratorium aus Potsdam-Babelsberg ist jetzt das fünfte lokale Netzwerk aktiv. Getragen wird die Initiative zur Förderung frühkindlicher Bildung von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Unternehmensberatung McKinsey & Company, der Siemens AG und der Dietmar Hopp Stiftung. Schirmherrin ist Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Die Initiative "Haus der kleinen Forscher" unterstützt Erzieherinnen und Erzieher in Kitas bei ihrer Arbeit im Bereich Naturwissenschaften und Technik. Das Angebot reicht von Fortbildungsveranstaltungen und Workshops über Lehr- und Arbeitsmaterialien, der Vermittlung von Patinnen und Paten bis hin zu einer Anfang Mai unter www.haus-der-kleinen-forscher.de startenden Website. Ziel der Initiative ist es, das Interesse und die Neugierde bei Jungen und Mädchen in Vorschuleinrichtungen an Naturwissenschaften und Technik zu erhalten, nachhaltig zu sichern und dabei auch Sprach-, Lern- und Sozialkompetenzen sowie motorische Fähigkeiten zu stärken. Vorbildliche Einrichtungen, die sich an dem Programm der Initiative beteiligen, erhalten ein Qualitätszertifikat.

Lokale Netzwerke der Initiative sind bereits in Berlin, Magdeburg, Halle sowie Braunschweig aktiv.

Exploratorium übernimmt Netzwerkkoordination für Potsdam und Berlin Das "Haus der kleinen Forscher" ist 2006 in Berlin gestartet und baut nun seine Präsenz in Potsdam und Berlin aus. Die Initiative arbeitet dabei seit Beginn des Jahres eng mit dem Exploratorium Potsdam zusammen. Als lokaler Netzwerkpartner koordiniert das Exploratorium Potsdam einen Verbund von derzeit 80 Brandenburger und Berliner Kindertagesstätten und Kindergärten, Tendenz steigend.

Vor den Toren Berlins gelegen, lädt die wissenschaftliche Mitmachwelt "Exploratorium Potsdam" seit September 2006 kleine und große Naturforscher ein, zu erkunden wie die Welt funktioniert. An etwa 100 interaktiven Exponaten sind Spaß und Spannung garantiert: Wenn der eigene Schatten an der Wand einfriert, Schokoküsse im Vakuum platzen, mit Licht gemalt oder im Labor Glibberschleim hergestellt wird. Besonderer Service: Jederzeit stehen Tutoren den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite.

Kontakt für weitere Informationen: Dr. Axel Werner, Exploratorium Potsdam,
Tel.: (0331) 8773628, E-Mail: kontakt@exploratorium-potsdam.de
Das "Haus der kleinen Forscher": Die Initiatoren Aktive Nachwuchsförderung ist ein zentrales Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft. Neben einer strukturierten Doktorandenausbildung und Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppen engagieren sich bereits alle 15 Helmholtz-Zentren durch den Betrieb von Schülerlaboren. Jedes Jahr nutzen rund 40.000 Schülerinnen und Schüler das Angebot. Mit der Initiative "Haus der kleinen Forscher" fördert die Helmholtz-Gemeinschaft nun auch frühkindliche Bildung im naturwissenschaftlichen Bereich.

Die weltweit führende Unternehmensberatung McKinsey & Company engagiert sich seit 2001 für ein besseres Bildungssystem in Deutschland. Dafür gründete das Unternehmen die Initiative McKinsey bildet., deren Arbeitsschwerpunkt seit 2005 die frühkindliche Bildung ist. McKinsey fordert ein Milliardenprogramm für eine bessere Betreuung und Bildung von Kindern im Vorschulalter, mehr Chancengerechtigkeit sowie eine Höherqualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern.

Das Unternehmen Siemens AG hat sich stets dazu bekannt, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört traditionsgemäß auch das starke Engagement in der Bildung. Mit seinem weltweiten Bildungsprogramm Siemens Generation21 fördert Siemens Maßnahmen an Vorschulen, Schulen und Hochschulen. Mit der Unterstützung des "Hauses der kleinen Forscher" möchte Siemens Kindern den spielerischen Zugang zu Phänomenen und Zusammenhängen aus Naturwissenschaft und Technik ermöglichen.

Benannt nach dem Gründer des Software-Konzerns SAP, ist die Dietmar Hopp Stiftung, GmbH eine der größten Privatstiftungen in Europa. Seit 1995 spendete sie insgesamt 115 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke. Im Mittelpunkt der Förderung stehen die Bereiche Medizin, Ausbildung an Universitäten und Schulen, soziale Einrichtungen und Jugendsport.

Ansprechpartner

Lokales Netzwerk Potsdam/Berlin
Kontakt: Dr. Axel Werner
Exploratorium Potsdam
Die wissenschaftliche Mitmachwelt
Wetzlarer Str. 46
14482 Potsdam-Babelsberg
Telefon +49 331 8773628
Fax +49 331 7461060
E-Mail: kontakt@exploratorium-potsdam.de
Haus der kleinen Forscher e. V.
Kontakt: Mirko Streich
Telefon: +49 30 206329-737
E-Mail: info@haus-der-kleinen-forscher.de

Mirko Streich | Presse Helmholtz-Gemeinschaft
Weitere Informationen:
http://www.exploratorium-potsdam.de

Weitere Berichte zu: Exploratorium Naturwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

nachricht Max Planck School of Photonics: Nationales Exzellenznetzwerk für Photonikforschung ausgewählt
04.09.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik