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Großes Projekt macht große Schritte

05.04.2007
Das Ruanda-Projekt des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Fachhochschule Trier am Umwelt-Campus Birkenfeld soll die Menschen im ländlichen Raum von Ruanda mit günstigerem Strom versorgen.

Seit vier Jahre entwickeln Professor Dr. Peter Heck und sein Team dafür einen nationalen Masterplan, der viele Erfahrungen der 25jährigen Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda vereint. Ein modernes Contracting- und Verleihnetzwerk soll in Ruanda mit Ruandern aufgebaut werden, um auch in den ländlichen Gegenden der Bevölkerung den Zugang zu moderner Kommunikation und Licht zu ermöglichen.

Die Energie dafür wird in Ruanda selbst "geerntet". Die Nutzung lokaler, regenerativer Energien (Solar, Biomasse, Kleinwasserkraft) mildert die Abhängigkeit Ruandas von teuren Treibstoffimporten und vermindert die Emission klimaschädlicher Treibhausgase. Die daraus resultierende wirtschaftliche Stärkung des ländlichen Raumes wird auch die Städte Ruandas entlasten, die bereits jetzt durch Zuwanderungen vom Land zu schnell wachsen und zum größten Teil aus Slums bestehen.

Für die Beschaffung der benötigten 20 Millionen Euro für das auf sieben Jahre ausgelegte Projekt hat das IfaS Partner wie das rheinland-pfälzische Innenministerium, die ruandische Regierung und die World Innovation Foundation (WIF) gefunden. Die WIF zählt mehr als 3.000 Wissenschaftler und bedeutende Personen aus Wirtschaft und Politik, darunter 93 Nobelpreisträger. Sie setzt sich mit dem Ruanda-Projekt des IfaS aktiv für ihr Ziel ein, nachhaltige Entwicklung zugunsten aller Menschen zu fördern.

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In einem Workshop wurden weitere wichtige Schritte auf dem Weg zur Projektdurchführung erörtert und festgelegt. Das Ende der erfolgreichen Veranstaltung wurde mit der Aufnahme von Prof. Dr. Peter Heck und Dr. Ernst Theilen, Staatssekretär a.D., in die WIF gefeiert.

Konstanze Kristina Jacob | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-trier.de

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