Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Großgerät für die Forschung in Berlin

29.03.2007
Das Hahn-Meitner-Institut erhält für 17,5 Millionen Euro den weltweit stärksten Magneten für die Strukturforschung mit Neutronen
Lange geplant, lange gewartet, nun wird er unterschrieben - der Vertrag zwischen dem Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI) und dem amerikanischen National High Magnetic Field Laboratory (NHMFL) in Tallahassee, Florida. Beide Institute vereinbaren die Entwicklung und den Bau eines neuen Hochfeldmagneten, der am HMI ein permanentes Magnetfeld von 25 Tesla für Neutronenexperimente bieten wird - das ist nahezu eine Million mal so stark wie das Erdmagnetfeld.

Zur Vertragsunterzeichnung und Pressekonferenz, die im Beisein des parlamentarischen Staatssekretärs des BMBF, Thomas Rachel, stattfinden wird, laden wir Sie herzlich ein:

Wann? 29. März um 12:00 Uhr
Wo? WissenschaftsforumBerlin, Markgrafenstraße 37, 10117 Berlin, Raum 102
Das deutsch/amerikanische Projekt sichert Berlin ein neues Großgerät für die Forschung. Dem HMI ermöglicht es, seine international führende Position bei Experimenten zu festigen, in denen Neutronenstreuung und starke Magnetfelder kombiniert werden - zwei der wichtigsten Werkzeuge, mit denen der Aufbau komplexer Materie untersucht wird. Von den Experimenten an dem Magneten erwarten Forscher unter anderem Beiträge zum Verständnis der Hochtemperatursupraleitung. Geplant sind außerdem Arbeiten zur Entwicklung neuer magnetischer Materialien für die Datenspeicherung sowie Forschungen zu ungewöhnlichen, durch die Gesetze der Quantenphysik bestimmten Prozessen.
... mehr zu:
»Experiment »HMI »Magnet

Die Möglichkeit, sich um Experimentierzeit an dem neuen Magneten zu bewerben, wird allen interessierten Wissenschaftlern offen stehen. Damit profitiert das HMI von der Kreativität der Spitzenforscher aus aller Welt. Zugleich wird die Position von Berlin und Deutschland als Orten herausragender Wissenschaft gesichert.

Hinweis:
Interessierten Journalisten bieten wir nach Terminabsprache eine Besichtigung der Neutronenleiterhalle in Wannsee an, in der der Magnet zukünftig betrieben wird.
Kontakt:
Hahn-Meitner-Institut Berlin
Glienicker Straße 100
14109 Berlin
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Ina Helms
Tel: (030) 8062-2034
Fax: (030) 8062-2998
ina.helms@hmi.de

Dr. Ina Helms | idw
Weitere Informationen:
http://www.hmi.de/

Weitere Berichte zu: Experiment HMI Magnet

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie