Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zum Studium nach London oder Mallorca

13.03.2007
RWTH unterzeichnete das 500. ERASMUS-Partnerschaftsabkommen

Europa ohne Grenzen: Dieses Ziel gilt nicht nur für die Währung und den Gesundheitsschutz, sondern auch für Studierende. Ob Rom, Madrid, Oslo oder Göteborg: Wer zumindest zwei Semester an der RWTH absolviert hat, kann sich um ein ERASMUS-Stipendium der Europäischen Union bewerben. Dabei hat er durchaus die Qual der Wahl des Zielorts. Denn die Aachener Hochschule hat seit 1989 eine Vielzahl an Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Jüngster Zuwachs ist die polnische Technische Universität Stettin, mit der unlängst der 500. ERASMUS Vertrag abgeschlossen wurde.

ERASMUS ist die Abkürzung für "European Region Action Scheme for the Mobility of University Students". Das Programm wurde vor 20 Jahren aufgelegt, um die Mobilität der Studierenden innerhalb Europas zu fördern. Neben den fachlichen Qualifikationen stehen insbesondere das Erlernen einer anderen Sprache und der kulturelle Austausch im Mittelpunkt, um später fit für den internationalen Arbeitsmarkt zu sein. Ob Informatik auf Mallorca oder Geschichte in Thessaloniki: Das europäische Austauschprogramm wird von den RWTH-Studierenden rege genutzt. "Die Zahl der Studierenden, die mit ERASMUS für eine befristete Zeit ins Ausland gehen, hat sich stetig gesteigert und ist mit derzeit 450 auf Rekordniveau", berichtet Claudia Hanke erfreut.

Die Mitarbeiterin des International Office und ihr Team kümmern sich sowohl um die Immatrikulierten der RWTH, die es ins Ausland zieht, als auch um ausländische Studierende, die im Rahmen von ERASMUS an der Technischen Hochschule in Aachen studieren. Zurzeit sind 380 Gaststudenten dank des Programms in der Stadt Karls des Grossen. Die meisten von ihnen kommen aus Spanien und Italien, gefolgt von Frankreich und Tschechien. Ob Wohnungssuche, Formalitäten bei der Einschreibung oder Sozialkontakte: Claudia Hanke und ihr Team helfen den Neuankömmlingen mit Rat und Tat weiter. Von den vielen RWTH-Angeboten wird insbesondere der Sprachkurs rege genutzt: " Unser vierwöchiger Deutschkurs mit kulturellen Exkursionen wird ausgesprochen stark nachgefragt." Unterstützt wird das Dezernat der Zentralen Hochschulverwaltung unter anderem von der AEGEE (Association des Etats Généraux des Etudiants de l´Europe), einer Studierendengruppe, die sich ehrenamtlich um die ausländischen Gaststudierenden in Aachen kümmert.

... mehr zu:
»ERASMUS »RWTH

Mindestens drei und höchstens zwölf Monate werden die angehenden Akademiker mit ERASMUS-Mitteln unterstützt. Dabei ist die finanzielle Förderung eher ein Tropfen auf den heißen Stein: 110 Euro erhält ein RWTH-Student derzeit monatlich, der mit ERASMUS ins Ausland geht. "Ziel des Programms war und ist es, möglichst vielen Studentinnen und Studenten die Möglichkeit zu geben, einen Studienabschnitt in einem anderen Land zu absolvieren", erklärt Claudia Hanke die Intention der ERASMUS-Verantwortlichen. Dafür haben RWTH-Studierende aber gute Erfolgsaussichten, in den geförderten Kreis zu gelangen. Rund 80 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber erhalten die begehrten Zuschüsse, um im europäischen Ausland eine Zeitlang studieren zu können. Besonders auslandsorientiert sind die angehenden Ingenieur- und Geisteswissenschaftler sowie die Architekturstudierenden. Im Ranking der Gastländer steht Spanien bei den RWTH-Studierenden an erster Stelle, gefolgt von Großbritannien, Frankreich, Italien und Norwegen. Claudia Hanke rät allerdings allen Interessierten, offen für andere Ausbildungsorte zu sein: "Die Chance, mit ERASMUS am Imperial College in London oder an den Partneruniversitäten in Stockholm und Göteborg angenommen zu werden, ist aufgrund der großen Nachfrage auf jeden Fall geringer als an anderen Ausbildungsstätten." Und warum nicht eine Zeitlang in Canterbury oder Perugia studieren?

von Ilse Trautwein

Infos:
Claudia Hanke
International Office der RWTH Aachen
Tel. +49-(0)241-8024100
E-Mail: international@zhv.rwth-aachen.de

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.rwth-aachen.de

Weitere Berichte zu: ERASMUS RWTH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Bei Celisca entsteht das Labor der Zukunft
19.12.2016 | Universität Rostock

nachricht Bildung 4.0: Die Welt des digitalen Lernens: Smartphones und Virtual Reality im Unterricht
14.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau