Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

SCOPE-EAST: Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie mit den östlichen Nachbarn der EU nachhaltig stärken

28.02.2007
Mitte Januar 2007 hat die EU mit der Unterstützung des Projektes SCOPE-EAST (Scenarios for a co-ordinated approach to sustainable S/T co-operation with the Eastern Neighbours of the EU) begonnen.

Ziel von SCOPE-EAST ist die Entwicklung eines koordinierten Ansatzes für eine nachhaltige wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit mit den östlichen EU-Nachbarn.

Das EU-Projekt SCOPE-EAST startete Mitte Januar 2007 mit einer Auftaktveranstaltung in Bonn. SCOPE-EAST zielt auf nachhaltige Schritte einer verbesserten Koordination der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit interessierter EU-Mitgliedsstaaten und assozierter Beitrittskandidaten mit Russland und Osteuropa. Das EU-Projekt widmet sich vor allem der Frage, wie eine optimale Übereinstimmung zwischen nationalen und EU-Kooperationsstrategien in der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit zu erreichen ist.

Darüber hinaus soll in SCOPE-EAST untersucht werden, wie die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie auf andere Politiken der EU, zum Beispiel die EU-Nachbarschaftspolitik, ausstrahlen kann. Zielländer des 18-monatigen Projekts sind zunächst Russland und die Ukraine.

SCOPE-EAST zielt insbesondere ab auf die

- Identifikation strategischer Forschungsgebiete von gemeinsamen Interesse,

- Schaffung einer nachhaltigen Kommunikationsstruktur und
Koordinationsplattform der politischen Interessenvertreter durch Informationsaustausch, Diskussion und Koordination der Kooperationspolitiken in Wissenschaft und Technologie sowie durch Vorbereitung gemeinsamer Aktionen,

- Erleichterung eines Dialogs über Szenarien für eine abgestimmte und nachhaltige Koordination zwischen Vertretern aus Wissenschaft und Politik und

- Entwicklung konkreter Empfehlungen für eine verbesserte Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie.

SCOPE-EAST wird realisiert von einem internationalen Konsortium, bestehend aus

- dem Internationalen Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (IB),

- dem nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung in Frankreich (CNRS),

- der staatlichen russischen Hochschule für Wirtschaft (HSE) und
- dem Nationalen Informationszentrum der Ukraine für die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der EU (NIP-UKR).

Kontakt:

Internationales Büro des BMBF
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn
Dr. Anja Köhler (Projektkoordinatorin)
Tel.: + 49 228 3821 -458
Fax: + 49 228 3821 -444
Email: anja.koehler@dlr.de

Dr. Hans-Peter Niller | idw
Weitere Informationen:
http://www.internationale-kooperation.de
http://www.scope-east.net

Weitere Berichte zu: EU-Projekt Koordination Russland SCOPE-EAST

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften