Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Augsburger Wissens- und Technologietransfer international

23.02.2007
Informationsaustausch und Sondierung von Kooperationsmöglichkeiten mit Transfer- und Schutzrechtsexperten japanischer und russischer Universitäten

Wie die Universität Augsburg ihren Wissens- und Technologietransfer (WTT) organisiert, ist mittlerweile auch für ausländische Universitäten von offenbar großem Interesse: Delegationen zweier japanischer Universitäten - der Waseda Universität (Tokio) und der Universität Yamanashi - haben der Augsburger Transferstelle Besuche abgestattet, um Kooperationen zu initiieren und vom jeweiligen Transfer-Know-how wechselseitig zu profitieren. Aus denselben Gründen haben nun für Anfang März auch Vertreter der japanischen Gifu Universität ihren Besuch angekündigt. Und im April wird die Universität für Luft- und Raumfahrt Samara (Russland) zu Gast bei der Augsburger Transferstelle sein.

Im Oktober 2006 trafen sich die Transferbeauftragte der Universität Augsburg, Dr. Gabriele Höfner, und der Schutzrechtsmanager Roland Grenz mit Yuji Matsuo, dem Koordinator des Büros für Technologietransfers an der Waseda-Universität, zu einem ersten Informationsaustausch im inno-cube. "Wir ahnten damals nicht", so Höfner, "dass dieses Gespräch nur zwei Monate später mit ganz konkreten Ergebnissen fortgesetzt werden würde." Am 6. Dezember nämlich bereits kam Matsuo - diesmal gemeinsam mit Professor Takumi Hashizume, dem Vizepräsidenten des naturwissenschaftlichen Instituts und Leiter des Büros für Technologietransfers, erneut nach Augsburg. "Wir haben bei diesem zweiten Treffen sehr gute und konkrete Ansatzpunkte für eine Kooperation zwischen unserem Physik-Institut und dem Advanced Research Institute for Science and Engineering (RISE) der Waseda Universität gefunden. Außerdem", freut sich die Augsburger WTT-Leiterin, "ist in diesem Kontext auch bereits ein Forschungsaufenthalt von Augsburger Physikern in Japan angedacht."

Schutzrechtsmanagement an deutschen und japanischen Universitäten

... mehr zu:
»Technologietransfer

Bei den Gesprächen mit Vertretern der Universität Yamanashi ging es in erster Linie um einen Vergleich des Managements von Schutzrechten an deutschen und japanischen Universitäten. Prof. Dr. Eric Lehmann, Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg, und sein Mitarbeiter Marcel Hülsbeck präsentierten dem Direktor der Patentabteilung der Universität Yamanashi, Masao Tanaka, und dem ihn begleitenden Patentanwalt Kenji Ushiku ihre aktuellen Forschungsergebnisse zur Entwicklung der Patentstruktur an deutschen Universitäten. Vereinbart wurden bei dieser Gelegenheit der weitere Austausch von Daten und Informationen, ein Gegenbesuch der Augsburger Wissenschaftler in Japan und ein gemeinsames Forschungsprojekt. "Ein für beide Seiten befruchtender Kontakt mit konkreten Perspektiven für die Zukunft", zeigt Grenz sich zufrieden.

Erstmals auch Gäste aus Russland

Am 26. April erwarten Höfner und Grenz Sergey Kornilov, den Transferbeauftragte des Technologieparks "Aviatechnokon", an der Spitze einer Delegation der Universität Samara, zu der auch Studierende und Wirtschaftsvertreter zählen werden. Auch dieses Treffen an der WTT-Stelle der Universität Augsburg, das von der Augsburg AG vermittelt und vom DAAD finanziert wird, dient zum einen dem gegenseitigen Informationsaustausch; zum anderen sollen aber auch konkrete Möglichkeiten geeigneter gemeinsamer Transferprojekte sondiert werden. Auf dem Besuchsprogramm der russischen Gäste steht u. a. auch eine Besichtung des Siemens-Technoparks.

Ansprechpartnerin:

Dr. Gabriele Höfner
Transferstelle der Universität Augsburg, ZWW
Telefon: 0821-598-3570
Fax: 0821-598-3576
gabriele.hoefner@zww.uni-augsburg.de

Klaus P. Prem | idw
Weitere Informationen:
http://www.zww.uni-augsburg.de/wtt

Weitere Berichte zu: Technologietransfer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten