Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundesforschungsministerin Bulmahn reist zu politischen Gesprächen in die USA

04.02.2002


Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, reist am Sonntag zu politischen Gesprächen in die USA. Während ihres sechstägigen Aufenthalts wird sie in Washington mit den Regierungsvertretern der Bildungs- und Wissenschaftspolitik des Kabinetts Bush zusammen treffen. Schwerpunkte der Reise nach Washington und Boston sind die Stammzellenforschung und der gesamte Bereich der Biowissenschaften sowie die Raumfahrtpolitik. Dabei wird Bulmahn in ihrer Funktion als Ratsvorsitzende der europäischen Weltraumagentur ESA mit dem neuen Chef der NASA, Sean O’Keefe, auch Fragen der internationalen Weltraumstation ISS besprechen. Sie wird in den USA von einer hochrangigen Delegation aus Vertretern der deutschen Wissenschaft begleitet.

In Boston wird die Ministerin mit über hundert deutschen Gastwissenschaftlern zusammen treffen. Bei den Gesprächen wird Bulmahn über die Initiativen der Bundesregierung zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Deutschland und die Reform des Hochschuldienstrechts berichten. Ziel der Reformen sind, attraktive Arbeitsbedingungen für den hochqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs an Hochschulen und Forschungsinstituten zu schaffen, die auch der Abwanderung der besten Köpfe ins Ausland Einhalt gebieten.

Die Ministerin wird in Washington vor der US-Administration und im Kongress für einen Ausbau der wissenschaftlichen Zusammenarbeit im bilateralen und internationalen Rahmen eintreten. Der Personenaustausch soll nicht nur in Wissenschaft und Forschung, sondern auch in der beruflichen Bildung verstärkt werden. Dafür möchte die Ministerin die Partnerschaften zwischen Trägern der beruflichen Bildung in Deutschland und amerikanischen community colleges anstoßen. Auch die Schlussfolgerungen aus der PISA-Studie werden Teil der bildungspolitischen Gespräche sein.

Auf Einladung der Ministerin reisen Professor Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Dr. Walter Kröll, Präsident der Helmholtz Vereinigung deutscher Forschungszentren, der designierte Vorstandsvorsitzende der DLR, Professor Sigmar Wittig sowie Dr. Carmen Birchmeier-Kohler, Trägerin des Gottfried Wilhelm-Leibniz-Förderpreises 2001 der DFG, vom Max Delbrück Zentrum Berlin als Delegations-Mitglieder mit in die USA. Als Vertreterin des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland begleitet Dr. Ute Felbor, Emmy-Noether-Stipendiatin der DFG, von der Universität Würzburg die Ministerin. Daneben nehmen zahlreiche Medienvertretern an der Reise teil. Es ist dies die dritte USA-Reise der Ministerin während ihrer Amtszeit.

Ausgewählte Termine der USA-Reise von Bundesministerin Edelgard Bulmahn finden Sie im Internet

Pressemitteilung | BMBF-Pressedienst
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/presse01/Pm0201usa_anlage.pdf

Weitere Berichte zu: Bundesministerin DFG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie