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Forschung auf internationalem Spitzenniveau - Neues Zentrum für Grenzflächenforschung

17.11.2006
Forschung auf internationalem Spitzenniveau etablieren - das wollen WissenschaftlerInnen der Universität Oldenburg und der Universität Osnabrück, die das Zentrum für Grenzflächenforschung (Center of Interface Science CIS) gegründet haben.

Dabei geht es vor allem um die Bereiche Materialwissenschaften und Nanotechnologie, an denen die Fachrichtungen Chemie, Physik, Biologie und Ingenieurwissenschaften beteiligt sind. Untersucht werden soll, welche Rolle Grenzflächen in zusammengesetzten (Nano-)Materialien für die Eigenschaften der Materialien spielen oder wie man Grenzflächen für eine bestimmte Anwendung gezielt verändern muss. Dabei geht es auch um neue Zukunftsmaterialien für optisch basierte Mikroprozessoren, Nanorobotik oder die Grundlagen zur Verbesserung von Katalysatoren.

Grenzflächen sind Flächen, bei denen mindestens zwei verschiedene Materialien aufeinandertreffen. Dies kann aber auch genauso die Trennlinie zwischen einem Feststoff und einem Gas oder zwischen einem Feststoff und einer Flüssigkeit sein.

Seit der Einrichtung des Zentrums am 10. Oktober 2006, die von der Oldenburger Chemikerin und Sprecherin von CIS Prof. Dr. Katharina Al Shamery initiiert wurde, haben sich weitere ProfessorInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen der Universitäten Osnabrück und Bremen dem Zentrum angeschlossen. Sie sei optimistisch, erklärte Al-Shamery, dass CIS im Nordwesten eine Reihe innovativer Forschungsprojekte anstoßen und entwickeln werde. Überdies könnten in diesem Zusammenhang gemachte Erfindungen auch zu Ausgründungen führen. Aus diesem Grund sei auch die Gründerwerkstatt VentureLab bei CIS vertreten. Ein weiteres Feld sei die Vernetzung mit internationalen Zentren ähnlicher Ausrichtung in Europa und Übersee, für die die ersten Schritte schon eingeleitet worden seien.

Die Gründung des Zentrums soll mit einem Workshop am 17.11. und einem Festakt am 20.11. gefeiert werden. Unter anderem sprechen Prof. Dr. Robert Schlögl, Direktor des Fritz-Haber Instituts der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin, und Prof. Dr. Markus Antonietti, Direktor des Max-Planck Instituts, Golm, Potsdam. Wissenschaftsminister Lutz Stratmann und der Vorsitzende des Hochschulrats der Universität Oldenburg, Dr. Werner Brinker, werden Grußworte ausrichten.

Kontakt: Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Tel.: 0441/798-3853, E-Mail: katharina.al.shamery@uni-oldenburg.de

Gerhard Harms | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-oldenburg.de/

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