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IWi in DFKI: Synergien für die wirtschaftsnahe IT-Spitzenforschung

30.01.2002


Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität des Saarlandes wird in das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz integriert

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Kaiserslautern und Saarbrücken, 30. Januar 2002

Der Aufsichtsrat des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH hat in einer Sondersitzung am 21. Januar 2002 beschlossen, das Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) der Universität des Saarlandes unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer als weitere Abteilung aufzunehmen. Das IWi wurde bisher als eine Einrichtung der Universität geführt und wechselt nunmehr in die gemeinnützige DFKI GmbH.

"Mit der Eingliederung in das DFKI erhält das IWi eine langfristig gesicherte organisatorische Basis für den verstärkten Forschungswettbewerb", erläutert Prof. Scheer. Durch diese Integration würde die Forschungskompetenz auf dem Gebiet der Informatik im gesamten südwestdeutschen Raum gestärkt. "Die größere Nähe zur Kerninformatik verstärkt die technologische Kompetenz des IWi und eröffnet neue Wachstumsmöglichkeiten", so Scheer weiter. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI, erklärt: "Das DFKI kann mit der Eingliederung des IWi seine Anwendungsnähe weiter verstärken. Das Methodenwissen der DFKI-Mitarbeiter wird durch das Prozess- und Anwendungswissen des IWi komplettiert." Die IWi-Kernkompetenzen würden das Know-how des DFKI um wichtige Komponenten der Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik ergänzen. "Die laufenden Projekte am IWi haben ein großes Synergiepotenzial mit dem derzeitigen DFKI-Projektportfolio", betont Wahlster.

Das Institut für Wirtschaftsinformatik, von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer im Jahr 1979 gegründet, beschäftigt in Saarbrücken 20 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 60 studentische Hilfskräfte. Es ist damit eines der größten und profiliertesten Institute zur Wirtschaftsinformatik im deutschsprachigen Raum. Die Umsetzung modernster Informationstechnologien und aktueller Management-Methoden in neue EDV-orientierte betriebswirtschaftliche Anwendungskonzepte ist grundlegender Gedanke der Institutsphilosophie. Das IWi finanziert sich fast ausschließlich durch Projekte mit öffentlichen Forschungsförderungsinstitutionen sowie Kooperationspartnern der Wirtschaft.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz mit Sitz in Kaiserslautern und Saarbrücken wurde 1988 von deutschen Unternehmen der Informationstechnik und zwei Großforschungseinrichtungen als gemeinnützige GmbH gegründet. Die DFKI GmbH beschäftigt sich mit der Forschung auf den Gebieten Intelligente Benutzerschnittstellen, Informationsmanagement und Intelligente Kooperationssysteme und finanziert sich ausschließlich durch praxisorientierte Auftragsforschung.

Zur Zeit beschäftigt die DFKI GmbH etwa 170 Angestellte, davon 145 Wissenschaftliche Mitarbeiter. Hinzu kommen noch rund 140 studentische Hilfskräfte. Im Jahr 2001 wurde ein Volumen von ca. 15,4 Mio Euro erzielt. Gesellschafter des DFKI sind DaimlerChrysler, Dresdner Bank, Fraunhofer Gesellschaft, IDS Scheer AG, INSIDERS Information Management AG, KIBG GmbH, SAP AG, TECMATH AG sowie die Universitäten Kaiserslautern und die Universität des Saarlandes.

Kontakt und weitere Informationen:
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Reinhard Karger, M.A., Leiter Unternehmenskommunikation
Stuhlsatzenhausweg 3, Gebäude 43.8
D-66123 Saarbrücken
Telefon: 0681 302 5253
Fax: 0681 302 5341
E-Mail: karger@dfki.de

Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi)
Dipl.-Kfm. Oliver Thomas
Stuhlsatzenhausweg 3, Gebäude 43.8
D-66123 Saarbrücken
Telefon: 0681 302 3106
Fax: 0681 302 3696
E-Mail: iwi@iwi.uni-sb.de

Reinhard Karger M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfki.de/
http://www.iwi.uni-sb.de/

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