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Zusätzliche Finanzierungsquellen für Wissenschaftler/innen

28.01.2002


Forschungshandbuch 2002 informiert über die Möglichkeiten der Drittmitteleinwerbung

Ohne zusätzliche Finanzmittel geht kaum noch etwas in der Wissenschaft. In Deutschland gibt es etwa 600, von staatlichen Einrichtungen, Unternehmen oder Privatpersonen getragene, Finanzierungstöpfe für wissenschaftliche Projekte sowie zahlreiche Förderprogramme für Hochschullehrer/innen und für den wissenschaftlichen Nachwuchs. All diese Förderungsmöglichkeiten werden im "Forschungshandbuch. Hochschul- und wissenschaftsfördernde Institutionen und Programme" vorgestellt, das vor kurzem als 6. aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Neuausgabe erschienen ist. Das Buch gibt auf 565 Seiten einen umfassenden und detaillierten Überblick nicht nur über die nationalen, sondern auch über die europäischen und internationalen Förderprogramme für deutsche Wissenschaftler/innen und über die Finanzierungsmöglichkeiten für wissenschaftliche Projekte. Das Handbuch bietet außerdem Insiderwissen über die gezielte Drittmittelsuche und über die optimale Gestaltung von Förderanträgen. Das Forschungshandbuch 2002 richtet sich an alle Wissenschaftler/innen an Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und in der Industrieforschung. Es kann zum Preis von 13.60 Euro über den Buchhandel (ISBN 3-9803983-1-5) oder den Verlag bezogen werden.

Im Forschungshandbuch 2002 werden die großen Fördereinrichtungen (Deutsche Forschungsgemeinschaft, Volkswagen-Stiftung, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, DAAD etc.) und ihre Programme ausführlich vorgestellt. Das Handbuch beschreibt weiter Fördermöglichkeiten durch Bundes- und Landesministerien, Unternehmen, Verbände und Gebietskörperschaften, die europäischen Förderprogramme, Frauenförderprogramme, Förderprogramme für Auslandsaufenthalte, für Dissertationen, für Habilitationen (einschl. neuer Wege in die Hochschullehrerlaufbahn), Postdoktoranden und Unterstützungsmöglichkeiten für Internationale Forschungskooperationen. Kapitel zum Wissenschaftssponsoring, zur Förderung von Patenten und zur Antragsgestaltung (mit Musteranträgen) runden den Textteil ab.
Darüber hinaus werden ca. 500 hochschul- und wissenschaftsfördernde Institutionen und Stiftungen für alle Fachgebiete mit allen wichtigen Informationen vorgestellt:

  • Name der Institution (einschließlich Anschrift, Telefon, Telefax, E-Mail und Homepage)
  • Förderarten (Sach- und Personalmittel, Reisebeihilfen, Auslandsaufenthalte, Stipendien, Förderpreise)
  • Förderbereiche (Sachschwerpunkte, geförderte Fächer und Fachgebiete)
  • Zielgruppen (Wissenschaftler/innen, Hochschullehrer/innen, wissenschaftlicher Nachwuchs)
  • Fördervolumen, Stipendienhöhe
  • Sonstige Informationen (Bewerbungsmodalitäten, Termine, Laufzeit)

Ein Register aller Förderinstitutionen und ein umfangreiches Sachregister ermöglichen die gezielte und schnelle Recherche.

Die Initiatoren sind Dr. Dieter Herrmann, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, und Dr. K.P. Christian Spath, Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Weitere Autoren von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen haben Beiträge verfasst. Das Geleitwort hat Dr. Ambros Schindler, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, übernommen. Das Buch kann außer im Buchhandel auch (zuzüglich Versandkosten) direkt vom Verlag (ALPHA, Finkenstraße 10, 68623 Lampertheim, Telefax 06206/ 939-243, E-Mail: gfl.vz@alphawerbung.de ) bezogen werden.

Bärbel Lange M.A. | idw

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