Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zusammenarbeit mit Japan und Südkorea stärken

27.10.2006
Schavan in Asien: "Deutschland als wichtigsten Partner in Europa präsentieren" / Neue Kooperationen für Forschung und Entwicklung

Bundesbildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan will in der engen Zusammenarbeit Deutschlands mit Japan und Südkorea in Forschung, Entwicklung und Wissenschaft ein neues Kapitel aufschlagen. "Japan und Korea gehören zu den wichtigsten und stärksten Partnern Deutschlands in Asien. Wir wollen die gute Zusammenarbeit in Forschung und Bildung noch intensivieren und in wesentlichen Punkten weiter konkretisieren.

Wir wollen auch deutlich machen, dass Deutschland in den Bereichen Wissenschaft und Wirtschaft als außerordentlich wichtiger Partner für diese Länder das Tor zu Europa ist, sagte Schavan vor Antritt ihrer Asien-Reise, die am Samstag (28. Oktober) beginnt. Die Ministerin hob hervor, dass in beiden Ländern wie in Deutschland Wissenschaft, Forschung und Innovation als Schlüsselfaktoren für künftigen Wohlstand Priorität hätten: "Mit solchen Partnern müssen wir strategische Kooperationen eingehen, um Exzellenz zu fördern."

Annette Schavan wird von einer hochrangigen Delegation aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik begleitet, zu der unter anderem der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Prof. Ernst-Ludwig Winnacker, sowie der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft (WGL), Prof. Ernst Rietschel, gehören.

... mehr zu:
»DFG »Korea »Science »Südkorea

Schwerpunkte des Japan-Besuchs sind unter anderem politische Gespräche mit dem japanischen Minister für Bildung, Kultur, Wissenschaft und Technologie, dem japanischen Finanzminister und ein Besuch bei der Todai-Universität Tokio, wo die Ministerin die Gründungsvereinbarung zur Einrichtung des "Zentrums für Deutschland- und Europa-Studien" unterzeichnen und eine Grundsatzrede halten wird. Weitere Punkte sind Treffen mit den Präsidenten der Japan Science and Technology Agency sowie der Japan Society for the Promotion of Science, die Eröffnung eines deutsch-japanischen Nano-Elektronik-Projekts, ein Empfang zum Abschluss des Deutschland-Jahres 2005/2006 in Japan sowie der Austausch mit in Japan ansässigen deutschen Vertreten von Wissenschaft und Wirtschaft sein. Aktuell werden auch die Ergebnisse der Konferenz zur wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan beraten, die soeben in Tokio begonnen hat.

Im Mittelpunkt des Korea-Besuchs steht der Auftakt der Kampagne "Deutschland und Korea: Partner in Forschung und Entwicklung" am 1. November. Unter dem Motto "Research in Germany - Land of Ideas" präsentiert sich die deutsche Forschungslandschaft künftig in wichtigen Partnerländern. Korea wurde dabei als erstes Zielland in Asien ausgewählt. Die Initiative soll für den Forschungsstandort Deutschland werben und zu weiteren Kooperationen zwischen deutschen und koreanischen Forschungseinrichtungen anregen, deutsche Forschungseinrichtungen bei den Auftragsforschungen in internationalen Märkten noch stärker positionieren und Investitionen in Deutschland fördern. Die 15 deutsch-koreanischen Projektpartner kommen beispielsweise aus den Bereichen Life Sciences, Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie, optischen Technologien sowie Meerestechnik, Polar- und Meeresforschung.

Die Bundesforschungsministerin wird in Seoul Verhandlungen mit den Fachministern für Wissenschaft und Technologie, für Bildung sowie für Handel, Industrie und Energie führen. Beim Besuch der Seoul National University wird Schavan feierlich ein Gradiertenkolleg eröffnen, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der koreanischen Wissenschafts- und Ingenieurstiftung getragen wird. Die Eröffnung des Graduiertenkollegs ist der Auftakt für weitere Initiativen der DFG in Korea.

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/

Weitere Berichte zu: DFG Korea Science Südkorea

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitale Bildung im Unterricht: Was Lehrer und Schüler von der Schul-Cloud erwarten
11.12.2017 | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin

12.12.2017 | Förderungen Preise

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik