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Fachhochschule Südwestfalen zum 1. Januar 2002 gegründet

18.01.2002


Das Gründungsrektorat: Prof. Dr. Werner Hug, Kanzler Hellmut Cramer, Gründungsrektor Micheal Teusner, Prof. Dr. Claus Schuster, Prof. Dr. Ulrich Schwarz sowie Gleichstellungsbeauftragte Hildegard Burchert


Die Ära der Märkischen Fachhochschule und der Abteilungen Meschede und Soest der Universität-Gesamthochschule Paderborn ist mit Ablauf des 31. Dezembers 2001 zu Ende gegangen.

Rechtsnachfolgerin ist die Fachhochschule Südwestfalen, die zum 1. Januar 2002 als neue Hochschule für die Region Südwestfalen gegründet wurde. Die Fachhochschule hat ihren Sitz in Iserlohn und verfügt über vier Abteilungen in Hagen, Iserlohn, Meschede und Soest.

Am 3.Januar 2002 stellte sich erstmals das Gründungsrektorat der neuen Hochschule vor. Für eine Übergangszeit von drei Jahren hat das Ministerium Gründungsbeauftragte eingesetzt, die sich im Rektorat, im Senat und in den Fachbereichen um die Belange der Hochschule kümmern. Zum Gründungsrektor wurde Prof. Dr. Michael Teusner bestellt, Gründungsprorektoren sind
Prof. Dr. Werner Hug (Abteilung Hagen), Prof. Dr. Claus Schuster (Abteilung Meschede) und Prof. Dr. Ulrich Schwarz (Abteilung Soest). Das Gründungsrektorat wird komplettiert durch den Gründungskanzler, Hellmut Cramer.

"Die neue Hochschule", so Rektor Teusner, "hat in den letzten Monaten - trotz der Kürze der Vorbereitungszeit - bereits ein deutliches Profil erhalten. Sie ist im Wesentlichen ingenieurwissenschaftlich, informationstechnisch sowie betriebs- und agrarwirtschaftlich geprägt und versteht sich als Innovations- und Kreativitätszentrum vorrangig für den Wirtschaftsraum Südwestfalen."

Rund 500 Professorinnen, Professoren, wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an der Fachhochschule Südwestfalen beschäftigt. Mit 24 Studiengängen, in denen fast 4000 Studierende eingeschrieben sind, bietet die Hochschule ein breites Spektrum an Studienmöglichkeiten mit modernen, zukunftsweisenden Studienschwerpunkten


und -richtungen. Das Studienangebot richtet sich dabei nicht nur an Vollzeitstudierende, sondern auch an Menschen im Beruf, die parallel zu einer Berufstätigkeit oder Berufsausbildung ein Fachhochschulstudium (Verbundstudium) absolvieren möchten.

Zurzeit bietet die Fachhochschule Südwestfalen folgende Studienmöglichkeiten:

Studienangebote in Hagen:

  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Deutsch-Britischer Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen
  • Wirtschaftsinformatik
  • Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft
  • Weiterbildender Verbundstudiengang Technische Betriebswirtschaft
  • Verbundstudiengang Betriebswirtschaft, Studienrichtung Wirtschaftsrecht
  • Angewandte Informatik
  • Elektrotechnik

Studienangebote in Iserlohn:

  • Maschinenbau
  • Produktionstechnik
  • Mechatronik
  • Verbundstudiengang Maschinenbau
  • Physikalische Technik
  • Angewandte Informatik
  • Zusatzstudiengang Korrosionsschutztechnik

Studienangebote in Meschede:

  • Maschinenbau-Datentechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • European Studies in Technology and Business
  • Informations- und Kommunikationstechnik (Elektrotechnik)

Studienangebote in Soest:

  • Agrarwirtschaft
  • Maschinenbau
  • Engineering and Project Management
  • Elektrotechnik
  • Masterstudiengang Electronic Systems & Engineering Management

Für das laufende Jahr sind ein neuer Studiengang Bio- und Nanotechnologien in Iserlohn, ein Studiengang Betriebswirtschaftslehre in Meschede sowie die Einrichtung von Bachelor- und Masterstudiengängen in den Bereichen Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik in Hagen vorgesehen. In Kooperation mit den regionalen Arbeitgeberverbänden und den Industrie- und Handelskammern in Hagen und Arnsberg werden voraussichtlich zum kommenden Wintersemester zwei weitere ausbildungs- und berufsbegleitende Verbundstudiengänge Elektrotechnik und Mechatronik angeboten. Auch für diese Studiengänge werden die Arbeitgeberverbände Arnsberg, Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid wieder eine finanzielle Anschubfinanzierung in Höhe von 1,6 Mio. DM zur Verfügung stellen.

Birgit Geile-Hänßel | idw

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