Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einmalig an einer deutschen Universität: Bachelor-Studiengang Media Production

23.08.2006
Vom Digitaldruck bis zur gedruckten Elektronik

Im kommenden Wintersemester startet an der TU Chemnitz der Bachelor-Studiengang Media Production, der in seiner Form einzigartig ist in der deutschen Universitätslandschaft. Aufnahmevoraussetzungen für diesen sechssemestrigen Studiengang sind in der Regel die allgemeine Hochschulreife sowie Englischkenntnisse auf Abiturniveau. Der Studiengang ist interdisziplinär aufgebaut: Im technischen Teil, der etwa 60 Prozent des Studiums ausmacht, besuchen die Studierenden Lehrveranstaltungen mit dem Schwerpunkt Print- und Medientechnik sowie in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften, Maschinenbau, Informatik und Elektrotechnik. Im nichttechnischen Teil wird neben den Grundlagen in den Wirtschaftswissenschaften besonderer Wert auf geisteswissenschaftliche Fächer gelegt. Hierzu zählen unter anderem Medienkommunikation, Englische Sprach- und Kulturwissenschaft, Germanistik und Technikkommunikation. Das Studium ist stark praxisorientiert. Durch Projektarbeiten, Praktika und eine enge Verknüpfung mit der Industrie werden die Studierenden auf ihren Einsatz nach dem Studium vorbereitet.

"Die Berufsaussichten für Absolventen print- und medienorientierter Studiengänge sind auch künftig sehr gut, vor allem da Deutschland von je her ein starker Standort der Druck- und Medienindustrie ist", schätzt Prof. Dr. Arved Hübler, Leiter des Instituts für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz, ein. Die Medienbranche erziele sowohl international als auch national hohe Wachstumsraten. Potentielle Arbeitgeber für Absolventen des Bachelor-Studienganges Media Production sind große Technologieunternehmen, wie Druckmaschinenhersteller und Elektronikfirmen, ebenso Medien- und Verlagshäuser, aber auch eine Vielzahl anderer Unternehmen. Nach dem Studium können die Studenten an der TU Chemnitz im anschließenden Masterstudiengang Media Management oder in anderen geeigneten Masterstudiengängen innerhalb von zwei Jahren ihren Master of Science erreichen. Dieser Abschluss berechtigt auch zur Promotion.

Das für den neuen BA-Studiengang verantwortliche Institut für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz (pmTUC) ist eines der führenden Institute im Bereich Print- und Medientechnik in Deutschland. Hier arbeiten heute etwa 50 Mitarbeiter. Jedes Semester nutzen 200 bis 300 Studenten das umfangreiche Lehrangebot des Institutes, welches von der konventionellen Drucktechnik über die Medientechnik bis hin zu neuesten Forschungsergebnissen am pmTUC und in der Industrie alles abdeckt. Eine Reihe von Absolventen finden in der Forschung des Instituts als Doktoranden interessante wissenschaftliche Herausforderungen in den Forschungsbereichen Druckereitechnik, Digitaldruck, Farbe und Dokumente sowie auf dem Gebiet der gedruckten Elektronik. Dem pmTUC sind insbesondere auf diesem Gebiet international beachtete Erfolge gelungen. So wurde 2005 der weltweit erste auf Folie gedruckte elektronische Chip vorgestellt.

Wer Fragen zu diesem Studiengang hat, kann sich an die Zentrale Studienberatung der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62, 09107 Chemnitz, Telefon (03 71) 53 1 - 55 555 , E-Mail studienberatung@tu-chemnitz.de wenden. Ausführliche Informationen zum Institut und zum Studiengang Media Production: http://www.tu-chemnitz.de/pm.

Mario Steinebach | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/pm.

Weitere Berichte zu: Bachelor-Studiengang Elektronik Medientechnik Production

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie