Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

S.S. Lootah, Fraunhofer und Group One bringen industrielle Forschung & Entwicklung in den Mittleren Osten

09.06.2006
S.S. Lootah, eine führende Unternehmensgruppe mit breit gefächertem Portfolio aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), gab eine strategische Allianz mit der Fraunhofer-Gesellschaft, einer führenden europäischen Organisation für angewandte Forschung, und der Group One AG, einer in der Schweiz ansässigen internationalen Unternehmensberatung, bekannt. Ziel der Allianz soll es sein, Unterstützung in der industriellen Forschung & Entwicklung für Wirtschaftssektoren im Hochtechnologiebereich in den VAE und der Golfregion zu implementieren.

Eine strategische Kooperationsvereinbarung wurde am 25. Februar 2006 in der Zentrale der S.S. Lootah Group in Dubai unterzeichnet. Die S.S. Lootah Group, das in Dubai ansässige und von Haji Saeed Bin Ahmed Al-Lootah, dem aktuellen Vorsitzenden, gegründete Konglomerat, wurde dabei durch dessen Vizepräsidenten Eng. Yahya Bin Saeed Al-Lootah vertreten. Für die Fraunhofer-Gesellschaft war Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger anwesend, Group One wurde durch den Vorsitzenden Dipl.-Ing. Arch. Martin Eitelbuss sowie den stellvertretenden Vorsitzenden Dipl.-Ing. Arch. Franz Seeber vertreten.

"Das erstaunliche Wirtschaftswachstum im Mittleren Osten und den Vereinigten Arabischen Emiraten in den letzten zehn Jahren zeigt das immense Potenzial dieser Region und ihre großartigen Zukunftsaussichten. Wir glauben, dass die Zeit jetzt reif ist, unsere Kräfte zu bündeln, um den Zugang zu Spitzen-Know-how aus Deutschland und der Schweiz durch Partnerschaften und Zusammenarbeit zu erleichtern," sagte Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.

Die Fraunhofer-Gesellschaft wurde 1949 gegründet und ist eine anerkannte gemeinnützige Organisation. Unter ihren Mitgliedern sind bekannte Firmen und private Förderer, die dazu beitragen, die Forschungspolitik und strategische Entwicklung von Fraunhofer zu formen. Fraunhofer betreibt 80 Forschungseinrichtungen, davon 58 Fraunhofer-Institute an über 40 verschiedenen Standorten in Deutschland. Wissenschaftler und Ingenieure machen dabei den Hauptanteil der ungefähr 12 500 Mitarbeiter aus. Fraunhofer ist auch im übrigen Europa aktiv und betreibt Niederlassungen in den USA und Asien, von wo aus Projekte in Angriff genommen werden, die zum Ziel haben, innovative Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft betreffende Fragen zu finden. Demgegenüber bietet Group One durch sein internationales Beraternetzwerk in Europa, Asien und dem Mittleren Osten einen Wissens- und Dienstleistungsfundus an.

Die neu geschlossene Allianz zwischen S.S. Lootah, Fraunhofer und Group One wird der Golfregion innovative Lösungen und Technologietransfer bieten, kombiniert mit Dienstleistungen aus den Bereichen Projektentwicklung und innovativen Lösungen zur Finanzsteuerung. Ganz oben auf der Tagesordnung stehen Forschung, Umweltschutz, Gesamtplanung und Projektentwicklung. Andere Felder der Zusammenarbeit sind Produkt- und Qualitätsmanagement, Optimierung des Workflows, Recycling und Technologie, industrielle Dienstleistungen und Robotersysteme, Simulationstechnologie, Reinraumtechnologie und -produktion, Zertifizierung und Erprobung.

"Der Wert von Innovationen, der uns von unserem Gründer und Vorsitzenden weitergegeben wurde, hat zu vielen Projekten - geschäftlicher wie auch gemeinnütziger Natur - geführt, die heute weiterhin das Leben von Milliarden Menschen verbessern. Wir sind dazu entschlossen, sein Erbe weiterzuführen, indem wir mit einigen der angesehensten Organisation der Welt zusammenarbeiten, um so Forschung und Entwicklung zu ermöglichen. Dies wird wahrhaft eine wissensbasierte Wirtschaft in einer Region ermöglichen, die nach Technologie und Know-how lechzt", sagte Eng. Yahya Bin Saeed Al-Lootah, Vizepräsident der S.S. Lootah Group. "Wir freuen uns darauf, mit Fraunhofer und Group One zusammenzuarbeiten und wir werden schon bald neue Projekte in der Region durchführen, denen ein herausragendes Innovationspotenzial sowie eine bemerkenswerte Marktrelevanz innewohnt", schloss er.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Hassan Mohalal
Telefon: +9714297222, E-Mail: hassan.mohalal@lootah.com
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Hubert Grosser M. A.
Telefon: +49(0)711/970-1177, E-Mail: grosser@ipa.fraunhofer.de

Hubert Grosser | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Fraunhofer-Gesellschaft Group Lootah One

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie