Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Globalisierung in der Hochschulausbildung: Praktikantenstellen für 2002 gesucht!

13.11.2001


Bildungszusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg erhält im Zuge der Globalisierung gegenwärtig einen starken Auftrieb. Der Trend zur Internationalisierung der Hochschulausbildung zeigt sich beim Auslandsstudium und bei den praktischen Trainingsphasen, den internationalen Praktika.
Immer mehr Unternehmen legen heute großen Wert auf Auslandsaufenthalte - besonders schätzen sie bei jungen Hochschulabsolventen berufsbezogene Praktika.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) - mit seinem direkten Anschluss an das Netzwerk der "International Association for the Exchange of Students for Technical Experience" (IAESTE) - vermittelt seit über 50 Jahren Praktikumplätze. Deutschen Studierenden können internationale Platzangebote in mehr als 70 Ländern offeriert werden. Ausländischen Studierenden bietet der DAAD Praktika in deutschen Firmen und Institutionen an. Während der letzten fünf Jahrzehnte haben rund 60.000 ausländische Studierende ein Praktikum in Deutschland absolviert. 40.000 deutschen Studierenden wurden Auslandspraktika weltweit ermöglicht.

1000 deutsche Betriebe und Institutionen beteiligten sich im Jahre 2001 an diesem Programm. Trotz dieser erfreulich großen Bereitschaft deutscher Arbeitgeber, Praktikanten für zwei bis sechs Monate in ihre Betriebe aufzunehmen, finden immer noch nicht alle Bewerber einen Platz.
Der DAAD sucht deshalb Arbeitgeber, die sich am IAESTE-Programm beteiligen und im kommenden Jahr eine Praktikumsstelle für einen ausländischen Studierenden bereitstellen wollen.
Der Nutzen für die Unternehmen liegt auf der Hand: die Beschäftigung junger Ausländer ist ein vorzügliches Mittel, Verbindungen zum Ausland zu knüpfen und auszubauen. Viele deutsche Betriebe haben deshalb die Aufnahme von Studierenden aus der ganzen Welt zu einem Bestandteil ihrer Personalpolitik gemacht. Die Praktikantinnen und Praktikanten können nach Abschluss der Hochschulausbildung in ihren Heimatländern als Mitarbeiter beziehungsweise als Kontaktpersonen eingesetzt werden. Auch nach innen entfaltet internationaler Praktikantenaustausch seine Wirkungen: er belebt die Organisationskultur des Betriebes in Deutschland und wirkt aktiv der Ausländerfeindlichkeit entgegen. Gerade nach den Ereignissen des 11. September ist es wichtiger denn je, über die Internationalisierung der Hochschulausbildung Brücken zwischen den Ländern und Kulturen zu bauen.

Der Vermittlungsservice des DAAD im IAESTE-Programm, das in Deutschland vom Auswärtigen Amt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird, kostet die Arbeitgeber nichts. Die Firmen, die sich am IAESTE-Programm beteiligen, zahlen lediglich eine monatliche Praktikantenvergütung von mindestens 615 EURO.
Interessierte Arbeitgeber wenden sich bitte an das Deutsche Komitee der IAESTE im DAAD, Postfach 20 04 04, 53134 Bonn, Telefon (0228) 882 231, Fax: (0228) 882-550,
E-Mail: iaeste@daad.de. Dort ist auch eine übersichtliche Broschüre über das Programm erhältlich.

Dr. Christine Winkler | idw
Weitere Informationen:
http://www.iaeste.de.

Weitere Berichte zu: DAAD Globalisierung IAESTE-Programm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie