Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Broschüre informiert über aktuelle Forschungsarbeiten im Nationalen Genomforschungsnetz (NGFN)

02.05.2006


Mit der neuen Broschüre "Science Inside - The National Genome Research Network (NGFN)" informiert das Nationale Genomforschungsnetzes (NGFN) über seine Arbeit. Ergänzt wird die englischsprachige Broschüre durch eine CD-ROM mit detaillierten Fortschrittsberichten zu jedem einzelnen Teilprojekt.



Wie kaum ein anderes Wissenschaftsfeld hat die Humangenomforschung unser Verständnis der Ursachen menschlicher Erkrankungen verändert und Einzug in die medizinische Forschung gehalten. Mit modernsten Techniken und systematischen Forschungsansätzen ist es gelungen, einen dynamischen Wissenszuwachs anzustoßen. Schon heute bauen Diagnose, Therapie und Prävention vieler Krankheiten auf den Kenntnissen über die molekularen Krankheitsursachen auf und eine individualisierte Medizin scheint in greifbare Nähe zu rücken.



Auf dem Weg, Krankheiten zu verstehen, wurde deutlich, dass eine Wissenschaftsdisziplin allein sehr schnell an ihre Grenzen stößt. Erst durch eine intensive Kooperation von Genomforschern, Klinikern, Statistikern aber auch Ingenieuren und anderen Spezialisten können die genetischen Ursachen häufiger Krankheiten entschlüsselt werden. Das gilt insbesondere dann, wenn sie durch ein komplexes Zusammenspiel von verschieden Genen untereinander und von Genen mit der Umwelt hervorgerufen werden. Mit dem Nationalen Genomforschungsnetz wurde diesem Aspekt in Deutschland in weltweit einzigartiger Art und Weise Rechnung getragen. Gemeinsam sind die Wissenschaftler hier angetreten, um die neuen Chancen einer interdisziplinären Forschung zu nutzen. Die dabei verfolgten Ansätze sind vielfältig: Sie spannen einen Bogen von der klinischen Forschung über systematische Ansätze bis hin zu explorativen Einzelprojekten, deren Bedeutung sich erst in Zukunft abzeichnen wird.

Seit 2001 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das NGFN mit dem Ziel, die genetischen Ursachen von häufigen Krankheiten aufzuklären. Die bisherige Arbeit verlief überaus erfolgreich. In den vergangenen vier Jahren wurden Krankheitsgene für Allergien, chronische Darmentzündungen, Alkoholsucht, Epilepsie und Parkinson entdeckt. Internationale Beachtung fand auch die Entwicklung von DNA-Chips, mit deren Hilfe krankheitsrelevante Genveränderungen bei Nieren-, Brust- und Blutkrebs oder angeborene Herzerkrankungen erkannt werden können.

Das Nationale Genomforschungsnetz hat der krankheitsorientierten Humangenomforschung in Deutschland eine neue Dimension gegeben. Mit dieser Broschüre möchten wir Sie daran teilhaben lassen.

Die Broschüre kann kostenlos beim NGFN-Projektmanagement (pm-ngfn@dlr.de) bestellt oder im Internet (www.ngfn.de, Menüpunkt "Downloads") als PDF-Datei herunter geladen werden.

Birgit Bott | idw
Weitere Informationen:
http://www.ngfn.de

Weitere Berichte zu: Gen Genomforschungsnetz Humangenomforschung NGFN

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie