Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studentische Wohnsituation an vielen Hochschulorten verschärft

02.11.2001

 


Die studentische Wohnsituation hat sich nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen Studentenwerks in den letzten 12 Monaten an vielen Hochschulorten spürbar verschärft. Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt an einigen Hochschulstandorten bei weitem das Angebot. Dies erklärte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Dieter Schäferbarthold, bei der Vorstellung der aktuellen statistischen Übersicht ’Wohnraum für Studierende’.

Die unzureichende Wohnraumversorgung veranlasste Studentenwerke zu Beginn des Wintersemesters an einzelnen Standorten Notunterkünfte für Studierende einzurichten. Zu dieser Maßnahme griffen u.a. die Studentenwerke in Augsburg, Braunschweig, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Freiberg, Freiburg, Koblenz, Marburg, München, Stuttgart, Stuttgart-Hohenheim, Trier, Tübingen und Würzburg. An vielen anderen Standorten bestehen mehrmonatige Wartezeiten für einen Wohnheimplatz. "In dieser Situation haben es insbesondere ausländische Studierende schwer, ein Zimmer zu finden", sagte der Generalsekretär.

Derzeit gibt es bundesweit 223.913 mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnplätze für Studierende. Schäferbarthold hält es für unerlässlich, insgesamt rund 20.000 zusätzliche Wohnplätze zu schaffen. Die Wohnraumversorgung für Studierende sei allerdings von Region zu Region sehr unterschiedlich. Dies müsse bei der Planung neuer Unterkünfte berücksichtigt werden.

Der Generalsekretär appellierte nachdrücklich an Bund und Länder, Finanzmittel zur Schaffung von bezahlbarem und studiengerechtem Wohnraum insbesondere für die Unterbringung ausländischer Studierender bereitzustellen. "Wenn mehr ausländische Studierende für ein Studium in Deutschland gewonnen werden sollen, muss die soziale Infrastruktur deutlich verbessert werden", so Schäferbarthold.
Für ausländische Studierende sei die Unterbringung im Wohnheim zudem eine wichtige Voraussetzung für die schnelle Integration in den Studienalltag. Der Generalsekretär hob in diesem Zusammenhang die Betreuungsangebote der Studentenwerke in den Wohnheimen hervor. Der Einsatz von Tutorinnen und Tutoren in Studentenwohnheimen müsse dringend ausgebaut werden. Ihre Arbeit fördere die interkulturelle Kommunikation und habe damit eine integrationsfördernde Wirkung auf das Zusammenleben.

Die statistische Übersicht ’Wohnraum für Studierende’ erhalten Sie beim Deutschen Studentenwerk, Telefon 02 28/2 69 06-51, E-Mail: dsw@studentenwerke.de.


Marijke Lass | idw
Weitere Informationen:
http://www.studentenwerke.de/

Weitere Berichte zu: Wohnraumversorgung Wohnsituation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Jeder Zweite nimmt mindestens einmal im Jahr an einer Weiterbildung teil
24.05.2018 | Deutsches Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V.

nachricht Das Klassenzimmer der Zukunft - DFKI & TUK eröffnen neues Labor für digitale Lehr- und Lernmethoden
03.05.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics