Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"BORAKEL": Das I-Tüpfelchen der Lebensplanung: Bochumer Online-Test für Studium und Beruf

03.04.2006


Einzigartig: Maßgeschneidertes Gutachten für Studieninteressierte



"BORAKELN" Sie uns: Dann bekommen Sie maßgeschneiderte Empfehlungen für Ihren Berufsweg, Ihr Studium und Ihre Uni. Dieses entscheidende Plus bei der persönlichen Studien- und Lebensplanung bietet die Ruhr-Universität Bochum ab heute im Internet an: Dann startet "BORAKEL - Erkenne Dich selbst", der Bochumer Online-Test für Studium und Beruf. Der Test ist an deutschen Universitäten bislang einzigartig. Mit einem fundierten Selbsttest und einem ausführlichen Gutachten geht er weit über eine reine Studien- oder Berufsberatung hinaus. Entwickelt haben den "BORAKEL" Psychologen der RUB um Prof. Dr. Heinrich Wottawa und die Firma eligo GmbH.

... mehr zu:
»Lebensplanung »Online-Test »RUB


Beratungstool im Internet

Der Bochumer Online-Test für Studium und Beruf ist ab dem 3.4. in vollem Umfang abrufbar unter http://www.rub.de/borakel

Weiterentwicklung des Beratungsangebots

Studieninteressierte bekommen hier umfassende und maßgeschneiderte Empfehlungen für ihre individuelle Karriere. "Das neue Instrument ist die konsequente Weiterentwicklung unseres bisherigen Beratungsangebots - von der Studieneingangsberatung bis zur Berufsberatung für Absolventen durch unseren Career Service", sagt Prof. Dr. Notburga Ott, Prorektorin für Lehre, Weiterbildung und Medien der RUB. "Es ist somit eine sehr sinnvolle Ergänzung und erneut ein leuchtendes Beispiel dafür, wie die Ruhr-Universität neue Wege geht."

Mein Berufsweg, mein Studiengang, meine Uni

Der Online-Test integriert alle Phasen der eigenen Lebensplanung und stellt bereits frühzeitig die Weichen in die richtige Richtung. In drei Stufen hilft das Tool, die Fragen zu beantworten: Was will ich werden? Mit welchem Studienfach kann ich meine Ziele erreichen? Und was kann ich konkret an der Uni Bochum studieren, um diesen Weg einzuschlagen? So bekommen die Studieninteressierten in den drei Modulen - mein Berufsweg, mein Studiengang, meine Uni - mehr als eine maßgeschneiderte Empfehlung für ein geeignetes Studium.

Ein ausführliches Gutachten

"BORAKEL" bietet zudem eine fundierte Selbsteinschätzung und berücksichtigt die persönliche Lebens- und Berufsplanung. Das Ergebnis ist ein ausführliches Gutachten, das die Teilnehmer nach etwa drei Tagen erhalten: Es gibt Empfehlungen, ob man zum Beispiel eher für eine Fach- oder für eine Führungslaufbahn geeignet ist, für Vertrieb oder Innendienst, ob sich eher ein abhängiges Arbeitsverhältnis oder die Selbstständigkeit empfiehlt. Das Gutachten listet die Vor- und Nachteile verschiedener Alternativen auf und gibt Antworten auf Fragen wie: Wo kann ich am schnellsten Karriere machen? Wie kann ich meine kreative Ader ausleben? Und wo bleibt mir noch genug Zeit für ein ausgefülltes Familienleben?

Welcher Studiengang zu mir passt

Um die langfristigen Ziele zu erreichen, ist die Wahl des richtigen Studienfachs entscheidend. Kern des Beratungstools ist daher eine konkrete Empfehlung: Anhand der persönlichen Angaben der Studieninteressierten listet es die fünf individuell am besten passenden Studiengänge und die Besonderheiten dieser Studiengänge an der RUB auf. An diesem Punkt des "BORAKELS" sind 90 Interviews mit Studierenden und Absolventen eines Studiengangs und zum Teil auch Videos abrufbar, in denen die Befragten über ihre Erfahrungen mit dem Studium an der RUB berichten.

Einblicke am heimischen PC

Zum Abschluss haben die Interessierten die Möglichkeit, sich insgesamt 21 Videos zu verschiedenen Angeboten und Einrichtungen der RUB anzusehen - zum Beispiel das deutschlandweit einzigartige Musische Zentrum, erfolgreiche Spin Offs aus der RUB oder das besondere Modell der gestuften Lehrerausbildung. "So wird die Uni auch von zu Hause aus erlebbar", sagt Entwickler Prof. Wottawa, "und das neue Tool baut frühzeitig Berührungsängste ab."

Engagiert und kooperationsbereit

Im "BORAKEL" stecken viel Know-how und ein erheblicher Entwicklungsaufwand: Knapp 1.000 eingeschriebene Studierende haben seit Dezember aktiv daran teilgenommen. "Nur so war es möglich, ausreichend viele Daten zu erfassen, die Testverfahren zu normieren und die Angaben empirisch zu überprüfen", so Prof. Wottawa. "Dabei waren sowohl die Studierenden als auch die Fakultäten und Einrichtungen der RUB sehr engagiert und sehr kooperationsbereit." Das Know-how haben Prof. Wottawa und seine Mitarbeiter aus mehreren Projekten mit renommierten Unternehmen: So nutzen zum Beispiel RWE, der Deutsche Post-Konzern und die Allianz internetgestützte Bewerbertests und Karrieretools für ihre Mitarbeiter, die in Bochum entwickelt wurden. Die Arbeitseinheit für Methodenlehre, Diagnostik und Evaluation an der Fakultät für Psychologie der RUB ist deutschlandweit führend auf diesem Gebiet.

Zeit und Kosten sparen

"Ein solches Tool nun auch für zukünftige Studierende zu konzipieren, war naheliegend", so Prof. Wottawa. Schließlich wüssten viele junge Menschen zu wenig über ihre persönlichen Stärken und Schwächen, orientierten sie sich bei der Wahl einer Hochschule oft an "Zufälligkeiten" und anderen Kriterien als am - ungefähr - individuell passenden beruflichen Lebensweg. "Die negativen Folgen, zum Beispiel Zeitverlust und hohe Kosten, werden für die Studierenden umso größer, je mehr neue Studiengänge entstehen und je mehr sich die Hochschulen auf dem Markt diversifizieren", sagt Prof. Wottawa. "BORAKEL" sei daher eine wertvolle Hilfe, teure Fehlentscheidungen zu verhindern und frühzeitig den richtigen Weg zu wählen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Heinrich Wottawa, Arbeitseinheit Methodenlehre, Diagnostik und Evaluation, Fakultät für Psychologie der RUB, Tel. 0234/32-22676, E-Mail: heinrich.wottawa@rub.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.rub.de/borakel
http://www.ruhr-uni-bochum.de/

Weitere Berichte zu: Lebensplanung Online-Test RUB

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise