Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EU-TEMPUS-Projekt mit Ägypten gestartet - Internationalisierung von Studiengängen

22.03.2006


Mit der Bewilligung eines von der Europäischen Union geförderten Projekts zur Internationalisierung von Studiengängen vertieft die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ihre Kontakte mit der Assiut Universität, die mit über 65 000 Studenten in Ägypten zu den größten Bildungseinrichtungen des Landes gehört. Erstmals arbeiten beide Universitäten in einem größeren internationalen Verbundprojekt gemeinsam mit weiteren Partnern aus Ägypten sowie der Freien Universität Brüssel zusammen.



Den Auftakt bildete Ende Februar 2006 ein Workshop an der Assiut Universität, an dem ca. 80 Wissenschaftler teilnahmen. Nach Professor Peter Wycisk vom Fachbereich Geowissenschaften, der das Projekt leitet, soll in den nächsten knapp drei Jahren an der Assiut Universität ein Master-Studiengang "Angewandte Umwelt-Geowissenschaften und Wasser-Ressourcen-Management" konzipiert und von der technischen und organisatorischen Vorbereitung so abgeschlossen werden, dass der Kurs im Oktober 2008 beginnen kann.



"Sowohl in seiner thematischen Ausrichtung als auch durch die angestrebte Kompatibilität zu den europäischen Bildungs-Standards im Folge des Bologna-Prozesses beschreiten wir damit in Ägypten Neuland", so Wycisk. So war auch ein Großteil der Diskussion in der Veranstaltung sowie in Gesprächen mit Präsident, Vizepräsident und Dekanen der Universität den Chancen und Risiken bei der Einführung neuer modularer Ausbildungsformen in Ägypten gewidmet. Bild rechts: Prof. Dr. Peter Wycisk übergibt dem Rektor der Assiut University, Prof. Mohammed Ibrahim Abdel-Kaher als Gastgeschenk eine nachgestaltete Himmelsscheibe.

Wycisk verweist darauf, dass nur etwa jeder fünfte Antrag von der EU genehmigt wurde. "Aber mein Kollege Professor Esmat Keheila aus Assiut und ich haben auch fast zwei Jahre in die Vorbereitung investiert. Wir freuen uns, dass wir mit der Martin-Luther-Universität als einer von nur sechs deutschen Grant Holdern ins Rennen gehen können."

Die Europäische Union fördert das Projekt im Rahmen des TEMPUS-Programms mit ca. 500 000 Euro. TEMPUS ist eines der Programme der Europäischen Union zur Unterstützung des sozialen und wirtschaftlichen Reformprozesses, speziell im Hochschulbereich in Ländern, die nicht Mitgliedstaaten der EU sind.

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Wycisk
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Fachbereich Geowissenschaften, Fachgebiet Hydro- und Umweltgeologie
Direktor des Universitätszentrums für Umweltwissenschaften (UZU)
Telefon: 0345 55-26134
Fax: 0345 55-27177
E-Mail: peter.wycisk@geo.uni-halle.de

Dr. Margarete Wein | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-halle.de
http://www.verwaltung.uni-halle.de/DEZERN1/PRESSE/aktuellemeldungen/11wyc.htm

Weitere Berichte zu: EU-TEMPUS-Projekt Geowissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Bei Celisca entsteht das Labor der Zukunft
19.12.2016 | Universität Rostock

nachricht Bildung 4.0: Die Welt des digitalen Lernens: Smartphones und Virtual Reality im Unterricht
14.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau