Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Hochschulmarketing im Aufbruch"

29.10.2001


Catenhusen: "Qualität ist Voraussetzung für erfolgreiches internationales Hochschulmarketing"

Am 29. Und 30. Oktober findet in Bonn die Tagung "Hochschulmarketing im Aufbruch - Qualität und Wettbewerb" des Hochschulkonsortiums GATE Germany und des Projekts Qualitätssicherung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) statt. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Wolf-Michael Catenhusen, betonte am Montag im Wissenschaftszentrum Bonn die große Bedeutung, die die Bundesregierung der Steigerung der Attraktivität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland beimisst: "Die Sicherung und Verbesserung der Angebotsqualität deutscher Hochschulen ist wesentliche Voraussetzung für ein erfolgreiches nationales und internationales Hochschulmarketing", sagte Catenhusen. "Das BMBF setzt sich in der gegenwärtigen Abstimmung zum Zuwanderungsrecht für eine Stärkung des Studien- und Wissenschaftsstandortes Deutschland ein. Wir wollen den Familiennachzug von Gastwissenschaftlern und den Berufseinstieg für ausländische Studienabsolventen sicherstellen - auch vor dem Hintergrund des wachsenden Bedarfes hochqualifizierter Arbeitskräfte."

Über 100 Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind inzwischen Mitglied des Hochschulkonsortiums GATE, das vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) und der HRK gegründet wurde. Um erfolgreich für Deutschland als attraktiven Bildungs- und Forschungsstandort werben zu können, gelte es, sowohl die Attraktivität und Qualität der Studienangebote zu verbessern, als auch die zahlreichen Einzelmaßnahmen und Aktivitäten im Hochschulmarketing zu bündeln. Das föderale System in Deutschland mit seiner großen Vielfalt interessanter Einrichtungen sei dabei von Vorteil. Dennoch müssten die Möglichkeiten für Studierende und Wissenschaftler durch einen strategisch orientierten kooperativen Wettbewerb stärker zum Tragen kommen. "Bisher hat Deutschland nur einen Anteil von 7% Studierenden aus dem Ausland - das ist im Vergleich mit den USA und Großbritannien sehr wenig. Wir wollen diesen Anteil um 50% steigern. Diesem Ziel kommen wir durch eine hohe Qualität in der Ausbildung näher", erklärte Catenhusen.

Die vor einem Jahr unter dem Vorsitz der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, ins Leben gerufene konzertierte Aktion "Internationales Marketing für den Bildungs- und Forschungsstandort Deutschland", für die das BMBF über 35 Millionen Mark bereitstellt, zeige erste Ergebnisse: So werde im Ausland unter dem einheitlichen Logo "Hi! Potentials - International careers made in Germany" und mit der zugehörigen website geworben. Mit der Dienstrechtsreform würde die Rückgewinnung deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland erheblich verbessert.

"Die konzertierte Aktion ’Internationales Marketing’ wird gerade dadurch mit Leben erfüllt, dass die Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Initiative breit aufnehmen und aktiv werden", so Catenhusen. Die Resonanz zeige, dass dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Marketingstrategie sei, die Qualitätssicherung einschließe.

Pressereferat (LS 13) | BMBF-Pressedienst
Weitere Informationen:
http://www.gate-germany.de
http://www.bmbf.de
http://www.campus-germany.de

Weitere Berichte zu: BMBF Qualitätssicherung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

nachricht Neues Ausbildungsjahr startet mit acht modernisierten Berufen
27.07.2016 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Experimentalphysik - Protonenstrahlung nach explosiver Vorarbeit

LMU-Physiker haben mit Nanopartikeln und Laserlicht Protonenstrahlung produziert. Sie könnte künftig neue Wege in der Strahlungsmedizin eröffnen und bei der Tumorbekämpfung helfen.

Stark gebündeltes Licht entwickelt eine enorme Kraft. Ein Team um Professor Jörg Schreiber vom Lehrstuhl für Experimentalphysik - Medizinische Physik der LMU...

Im Focus: Der perfekte Sonnensturm

Ein geomagnetischer Sturm hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft erwiesen. Jahrzehnte rätselte die Forschung, wie hoch energetische Partikel, die auf die Magnetosphäre der Erde treffen, wieder verschwinden. Jetzt hat Yuri Shprits vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und der Universität Potsdam mit einem internationalen Team eine Erklärung gefunden: Entscheidend für den Verlust an Teilchen ist, wie schnell die Partikel sind. Shprits: „Das hilft uns auch, Prozesse auf der Sonne, auf anderen Planeten und sogar in fernen Galaxien zu verstehen.“ Er fügt hinzu: „Die Studie wird uns überdies helfen, das ‚Weltraumwetter‘ besser vorherzusagen und damit wertvolle Satelliten zu schützen.“

Ein geomagnetischer Sturm am 17. Januar 2013 hat sich als Glücksfall für die Wissenschaft erwiesen. Der Sonnensturm ermöglichte einzigartige Beobachtungen, die...

Im Focus: New welding process joins dissimilar sheets better

Friction stir welding is a still-young and thus often unfamiliar pressure welding process for joining flat components and semi-finished components made of light metals.
Scientists at the University of Stuttgart have now developed two new process variants that will considerably expand the areas of application for friction stir welding.
Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH supports the University of Stuttgart in patenting and marketing its innovations.

Friction stir welding is a still-young and thus often unfamiliar pressure welding process for joining flat components and semi-finished components made of...

Im Focus: Neuer Schalter entscheidet zwischen Reparatur und Zelltod

Eine der wichtigsten Entscheidungen, die eine Zelle zu treffen hat, ist eine Frage von Leben und Tod: kann ein Schaden repariert werden oder ist es sinnvoller zellulären Selbstmord zu begehen um weitere Schädigung zu verhindern? In einer Kaskade eines bisher wenig verstandenen Signalweges konnten Forscher des Exzellenzclusters für Alternsforschung CECAD an der Universität zu Köln ein Protein identifizieren (UFD-2), das eine Schlüsselrolle in dem Prozess einnimmt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Structural & Molecular Biology veröffentlicht.

Die genetische Information einer jeden Zelle liegt in ihrer Sequenz der DNA-Doppelhelix. Doppelstrangbrüche der DNA, die durch Strahlung hervorgerufen werden...

Im Focus: Forscher entwickeln quantenphotonischen Schaltkreis mit elektrischer Lichtquelle

Optische Quantenrechner könnten die Computertechnologie revolutionieren. Forschern um Wolfram Pernice von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie Ralph Krupke, Manfred Kappes und Carsten Rockstuhl vom Karlsruher Institut für Technologie ist es nun gelungen, einen quantenoptischen Versuchsaufbau auf einem Chip zu platzieren. Damit haben sie eine Voraussetzung erfüllt, um photonische Schaltkreise für optische Quantencomputer nutzbar machen zu können.

Ob für eine abhörsichere Datenverschlüsselung, die ultraschnelle Berechnung riesiger Datenmengen oder die sogenannte Quantensimulation, mit der hochkomplexe...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Heidelberg Laureate Forum: Eine Veranstaltung mit Zukunft

29.09.2016 | Veranstaltungen

Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane - Oktober 2016

29.09.2016 | Veranstaltungen

EEHE 2017 – Strom statt Benzin. Experten diskutieren die Umsetzung neuester Fahrzeugkonzepte. Call vor Papers endet am 31.10.2016!

28.09.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schwerste Atome im Rampenlicht

29.09.2016 | Physik Astronomie

Zelluläres Kräftemessen

29.09.2016 | Interdisziplinäre Forschung

K 2016: Von OLED-Verkapselung bis Plagiatschutz

29.09.2016 | Messenachrichten