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In drei europäischen Städten studieren

16.02.2006


Masterstudiengang "Angewandte Geophysik" der IDEA League startet 2006

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Die Angewandte Geophysik liefert entscheidende Informationen für gesellschaftliche Produktionsprozesse: So hilft sie bei der Lösung von Problemen, die durch die steigende Nutzung der Naturressourcen entstehen. Ebenso liefert sie unerlässliche Daten für die Planung von Tief- und Hochbauten durch Architekten oder Bauingenieure.

Die Hochschulen in Aachen, Delft und Zürich gehören zu den führenden Wissenschaftsinstitutionen in diesem Bereich. Gemeinsam mit dem Imperial College London haben sie sich zum Bündnis IDEA League zusammengeschlossen. Die vier Hochschulen streben damit eine enge Kooperation an, um beispielsweise den Studierenden eine möglichst optimale Qualität der Lehre anbieten zu können.


Jetzt geben die RWTH Aachen, die TU Delft und die ETH Zürich im Rahmen der IDEA League den Startschuss für den so genannten "Joint Master"-Studiengang in Angewandter Geophysik. Die Verantwortung für das gemeinsame zweijährige Masterprogramm tragen alle drei Bildungseinrichtungen gleichermaßen.

Die Stärken der Hochschule in Delft liegen dabei unter anderem in der Entwicklung von Öl- und Gastechnologien, die der Schweizer im Bereich Klimaforschung, und die Aachener forschen in den Feldern Geothermik wie Petrophysik. Die Bündelung dieses Know-hows im grenzüberschreitenden Studienangebot stellt einen beispielhaften Schritt im geforderten Bolognaprozess dar.

Der Studiengang mit dem Abschluss "Master of Sciences" richtet sich an Studierende, die bereits einen Bachelor-Grad oder eine ebenbürtige Qualifikation in Geo- oder Klimawissenschaften, in Physik oder in einem technischen Fach erworben haben. Das insgesamt zweijährige Studium sieht jeweils fünf Monate englischsprachigen Unterricht in Aachen, Delft und Zürich vor. Die restlichen acht Monate widmen die Teilnehmer einem Forschungsvorhaben an einer der Universitäten oder einem Projekt in der Industrie.

Die Kurse beginnen im September 2006, die Einschreibung kann ab sofort noch ein-schließlich Mai erfolgen, in den folgenden Jahren ist sie bis 1. April erforderlich.

Weitere Infos sind unter der Webadresse www.idealeague.org/geophysics oder beim Lehr- und Forschungsgebiet Angewandte Geophysik der RWTH unter 0241 / 80-94825 erhältlich.

i. V. Renate Kinny

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.rwth-aachen.de
http://www.idealeague.org/geophysics

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