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Höhere Ausbildungsqualität für Chinesische Medizin

20.01.2006


1000-Stunden Diplom Chinesische Medizin an der Universität Witten/Herdecke und der Gesellschaft für Chinesische Medizin gibt Patienten mehr Sicherheit



Chinesische Medizin steht bei den Deutschen hoch im Kurs: Laut einer aktuellen Allensbach-Umfrage wünschen sich 87 Prozent aller Patienten, die schon einmal mit Chinesischer Medizin behandelt worden sind, eine Weiterbehandlung und eine Integration dieser Methode in das deutsche Gesundheitssystem. Bis zu 30.000 Ärzte praktizieren bereits im Bereich Akupunktur, ca. 2.000 bieten darüber hinaus Chinesische Arzneitherapie an, jedoch nicht immer mit dem dafür nötigen Fachwissen und der entsprechenden Ausbildung.

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»Akupunktur »SMS


Die Universität Witten/Herdecke (Fachbereich Chinesische Medizin) und die Internationale Gesellschaft für Chinesische Medizin (Societas Medicinae Sinensis (SMS)) bieten deshalb ab Frühjahr 2006 ein gemeinsames 1000-Stunden-Diplom in Chinesischer Medizin an. Der neue Standard orientiert sich an internationalen Gepflogenheiten. In China sind dies 1000 bis 1200 Kursstunden, ebenso im angelsächsischen Sprachraum. Ärzte erhalten das neue Diplom unter Anerkennung bereits absolvierter Fortbildungsstunden. Das Curriculum umfasst

* mindestens 250 Stunden Grundlagen
* mindestens 250 Stunden Arzneimittellehre
* mindestens 250 Stunden Akupunktur
* sowie weitere 250 Stunden aus einem umfangreichen Katalog zu den klinischen Fachgebieten Diätetik, Qigong/Taiji und Tuina.

Das Examen wird Patienten erstmals Aufschluss über die Qualifikation
des Arztes geben und den Ausbildungsstandard auf ein internationales Niveau anheben: "Damit wird es für Patienten leichter, wirklich qualifizierte Ärzte für Chinesische Medizin zu finden. Zu ihrer eigenen Sicherheit können sich Patienten in Zukunft vor einer Erstbehandlung nach dem 1000-Stunden-Diplom erkundigen", empfiehlt Dr. med. Stefan Kirchhoff, der den Fachbereich Chinesische Medizin an der Privaten Universität Witten/Herdecke leitet.

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist Chinesische Medizin weit mehr als Akupunktur: Voraussetzung ist eine korrekte chinesische Diagnose, die auf einer intensiven Befragung, Puls- und Zungendiagnose basiert. Darüber hinaus können auch Chinesische Arzneimittel (meist Kräuter) verabreicht werden und
zusätzlich eine individuelle, für den einzelnen Patienten jeweils richtige Ernährungs- und Lebensberatung erfolgen. Andere Methoden, die häufig eingesetzt werden, sind Tuina (chinesische manuelle Therapie) sowie Qigong und Taiji -Übungen. Die korrekte und erfolgreiche Anwendung aller dieser Therapiemöglichkeiten in Verbindung mit einer sehr großen Zahl von Arzneien, setzt ein umfassendes Studium voraus.

Mit der SMS und dem Fachbereich Chinesische Medizin der Universität Witten/Herdecke haben zwei renommierte Partner zusammengefunden, die in Sachen Qualitätssicherung in der Ausbildung bereits in der Vergangenheit Beispielhaftes geleistet haben. Die SMS mit Sitz in München ist die älteste ärztliche Fachgesellschaft für CM. Die Universität Witten/Herdecke hat als erste Universität Deutschlands umfassende Fortbildungen im Bereich CM angeboten

Informationen: Dr. med. Stefan Kirchhoff, Tel.: 02302/926-705, E-mail: tcm@uni-wh.de
Dr. med. Josef Hummelsberger, Präsident der Internationalen Gesellschaft für Chinesische Medizin (SMS), Tel.: 089/388 88031, E-mail: sms@tcm.edu

Pressekontakt: Dr. Olaf Kaltenborn (für die Universität Witten/Herdecke), Tel.: 02302/926-848, E-Mail: olafk@uni-wh.de,
Ute Armanski (für Internationalen Gesellschaft für Chinesische Medizin), Tel.: 089/4480238, e-mail: info@pr-armanski.de

P.S. Die Universität Witten/Herdecke lädt interessierte Therapeuten am Samstag, den 21.1.2006 zu einem Tag der Chinesischen Medizin ein, Beginn 9.30 Uhr, Adresse: Alfred-Herrhausen-Str. 50, 58448 Witten

Dr. Olaf Kaltenborn | idw
Weitere Informationen:
http://www.tcm-uni-witten.de
http://www.tcm.edu

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