Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Physik und Chemie sind wieder gefragt

12.10.2001


Am kommenden Montag beginnt das Wintersemester



Für rund 37.000 Bonner Studierende fängt am Montag, 15. Oktober, das Wintersemester 2001/2002 an. Über 3.900 neue Studierende beginnen jetzt ein Studium an der Universität Bonn. Deutlich mehr Studienanfänger haben sich in diesem Wintersemester für naturwissenschaftliche Fächer eingeschrieben, auch die Volkswirtschaftslehre steht wieder hoch im Kurs. Das zeigen erste Trendberichte; die absoluten Zahlen werden allerdings erst in einigen Wochen feststehen.

... mehr zu:
»Physik »Volkswirtschaftslehre


Wenn am kommenden Montag die Vorlesungen wieder beginnen, werden nach ersten Schätzungen in der Physik rund 200 und in der Chemie gut 100 Anwärter auf ein Diplom in die Hörsäle strömen - jeweils rund 30 Prozent mehr als im Wintersemester 2000. Die Bemühungen der Bonner Naturwissenschaften, durch Schnupperkurse und Schulbesuche wieder mehr Abiturienten für ihre Fächer zu begeistern, tragen offenbar Früchte. Auch die Geographie verzeichnet mehr Studienanfänger. In der Informatik blieb dagegen der erwartete Ansturm von Bewerbern aus.

Die Volkswirtschaftslehre erfährt auch ein Jahr nach Aufhebung des örtlichen Numerus clausus regen Zulauf. Bereits jetzt haben sich rund 600 Studienanfänger eingeschrieben, 20 Prozent mehr als im Jahr 2000.

Das Ringen um die Zukunft der Lehrerausbildung an der Bonner Universität hatte offenbar keine negative Auswirkung auf das Einschreibeverhalten der Studien-bewerber. Zum Wintersemester 2001/2002 verzeichnet die Universität einen 30-prozentigen Anstieg in den Lehramtsfächern. Das bisherige Lehrerstudium kann zum letzten Mal im Sommersemester 2002 begonnen werden. Danach sollen Lehrer nach dem Willen der Landesregierung in Bonn nur noch im Rahmen von Bachelor- und Master-Studiengängen ausgebildet werden. Die Universität arbeitet an entsprechenden Konzepten.

Auch die in Bonn zulassungsbeschränkten Fächer waren sehr gefragt. Gut 1.300 Interessenten bewarben sich auf je 30 Haupt- und Nebenfach-Studienplätze in den Medienwissenschaften. Selbst wer ein Traum-Abitur von 1,3 vorweisen konnte, mußte noch ein Losverfahren passieren, um einen der begehrten Plätze zu ergattern. In der Psychologie bewarben sich fast 400 Interessenten auf 92 Nebenfach-Studienplätze, und im Nordamerikaprogramm - es verfügt über 56 Plätze - kam nur jeder zweite Bewerber zum Zug.

Vorschau auf Veranstaltungen im Wintersemester

Am Donnerstag, 18. Oktober 2001, eröffnet die Universität Bonn am 183. Jahrestag ihrer Gründung das neue Akademische Jahr mit einer Festveranstaltung in der Aula. Sie beginnt um 10.15 Uhr; Gäste sind herzlich willkommen.

Am Donnerstag, 25. Oktober, ab 19 Uhr laden der Rektor der Universität und das Studentenwerk alle neuen Studierenden des Jahres 2001 zu einem Empfang in die Mensa Nassestraße ein. Auf die Neuankömmlinge wartet ein buntes Programm mit Beiträgen unter anderem den "Nachbarn" (Haus der Springmaus) und der Bonn University Shakespeare Company. Außerdem gibt es Informationen zum Studium und zum Kultur- und Freizeitangebot in Bonn.

Die Öffentlichkeit ist herzlich zum Dies academicus am 5. Dezember 2001 eingeladen

Dr. Andreas Archut | idw

Weitere Berichte zu: Physik Volkswirtschaftslehre

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Klassenzimmer der Zukunft - DFKI & TUK eröffnen neues Labor für digitale Lehr- und Lernmethoden
03.05.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Technik unterstützt Inklusion in der Arbeitswelt
06.03.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Mikroskopie der Zukunft

22.05.2018 | Medizintechnik

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics