Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verstärkte Nachfrage aus dem Baltikum

08.12.2005


Universität Erfurt baut Internationale Beziehungen weiter aus



Die Universität Erfurt baut ihre Internationalen Beziehungen weiter aus. Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Herz hat jetzt einen Vertrag über die Erasmus-Partnerschaft mit der Universität Riga (Lettland) unterschrieben. Der bereits bestehende Erasmus-Vertrag mit der University of Tartu (Estland) wird auf weitere Fachgebiete wie z.B. die Kommunikationswissenschaft ausgedehnt. "Wir spüren in jüngster Zeit eine verstärkte Nachfrage von Universitäten aus dem Baltikum, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind", so der Vizepräsident für Forschung und Internationale Angelegenheiten nach Rückkehr von einer Reise in die Region.

... mehr zu:
»Baltikum


Die Erfurter Universität hat seit ihrer Gründung Kooperationsverträge mit 84 ausländischen Hochschulen abgeschlossen. Die allermeisten von ihnen sehen einen Austausch von Studierenden und Dozenten vor, aber auch bilaterale Forschungsprojekte, gemeinsame Konferenzen oder studentische Exkursionen können Inhalt der Kooperationsvereinbarungen sein. Zu den Kooperationspartnern gehören weltweit renommierte Universitäten wie die Yonsei University in Südkorea, die Hong Kong Baptist University (China), die Universidad Nacional Autónoma in Mexiko, die University of Texas at Austin (USA) und die Bogazici University in Istanbul (Türkei).

Im Jahr 2005 sind sechs neue Partner hinzugekommen: die Staatliche Universität St. Petersburg (Russland), das Pitzer College in Claremont (Kalifornien, USA), die University of Mary Washington in Fredericksburg (Virginia, USA), die Tongji University in Shanghai (V.R. China), die National Chengchi University in Taipei (Taiwan) sowie die Lebanese American University in Beirut (Libanon).

52 Austauschstudierende aus 18 Ländern, darunter Griechenland, Japan, Kanada, Litauen, Mexiko, Niederlande, Polen und die Türkei verbringen das Wintersemester an der Universität Erfurt. Etwa die Hälfte der ausländischen Programmstudierenden, die ihr BA- oder MA-Studium an den Partnerhochschulen der Universität Erfurt weltweit absolvieren, reiste bereits im September an, um am dreiwöchigen Orientierungskurs teilzunehmen, den das Sprachenzentrum sowie das Internationale Büro vor jedem Semester organisieren. Weitere Unterstützung erhalten die Austauschstudierenden im Tutorenprogramm. Als persönliche Ansprechpartner stehen ihnen Studierende der Universität Erfurt zur Verfügung, um vor allem in den ersten Tagen beim Einstieg in das Campus-Leben behilflich zu sein. Unabhängig davon, ob sie selbst bereits ein Auslandssemester hinter sich haben bzw. eines planen, tragen die Erfurter Tutoren damit persönlich zur Internationalisierung der Hochschule bei.

Im aktuellen Wintersemester 2005/06 weilen 80 Studierende der Universität Erfurt zu einem Studienaufenthalt im Ausland, weitere werden im kommenden Sommersemester ihr Auslandsstudium aufnehmen. Insgesamt 200 ausländische Studierende sind derzeit an der Universität Erfurt eingeschrieben.

Jens Panse | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-erfurt.de/foreign/main.html

Weitere Berichte zu: Baltikum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie