Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erfreuliche Leistungssteigerung von PISA 2000 zu PISA 2003

03.11.2005


Als äußerst ermutigende Nachricht hat der Bundesvorsitzende des DPhV, Heinz-Peter Meidinger, die Tatsache gewertet, dass alle Bundesländer bei PISA 2003 Leistungszunahmen zu verzeichnen haben, die bei 3/4 der Länder sogar signifikant ausfallen.

"Wer hätte vor 3 Jahren noch zu hoffen gewagt, dass bei PISA 2003 im Testbereich Mathematik 12 Bundesländer über dem OECD-Durchschnitt und mit Bayern und Sachsen zwei sogar in die internationale Spitze vorstoßen würden", sagte Meidinger.

Der DPhV freue sich über die heutige Feststellung des PISA-Konsortiums, wonach "das Lernen in den Schulen an Qualität gewonnen hat. Allerdings - so Meidinger weiter - bedeute das nicht, dass man sich auf den Lorbeeren ausruhen dürfe.

Für die Gymnasien erweise sich erneut, dass diese in Deutschland ein leistungsmäßig homogeneres Bild als andere Schularten abgäben. Allerdings sei ein Lernabstand von einem Schuljahr zwischen bayerischen und Bremer Gymnasiasten auf Dauer nicht akzeptabel. "Es rächt sich, dass in Bremen in früheren Jahren die Gymnasien sträflich vernachlässigt wurden", betonte der DPhV-Chef.

Als Herausforderung der Zukunft bezeichnete es der Verbandsvorsitzende, die Leistungen auch in anderen Schularten deutlich zu verbessern. Ermutigend sei dabei, dass die Hauptschule bei der durchschnittlichen Lesekompetenz im Vergleich zu den Gymnasien aufgeholt habe.

Nach wie vor sei aber der Anteil von sehr leistungsschwachen Schülern in allen Bundesländern zu hoch. Nur mit einer frühzeitigen Förderung, insbesondere der Sprachförderung vor dem Schulbesuch bei Kindern mit Migrationshintergrund und bedarfsorientierte Ganztagsangebote könne in diesem Bereich zumindest teilweise gegengesteuert werden.

Eva Hertzfeldt | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.dphv.de

Weitere Berichte zu: DPhV Gymnasium PISA Schulart

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Weiterbildung – für die Arbeitswelt von morgen unerlässlich!
15.02.2018 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

nachricht Roboter als Förderer frühkindlicher Bildung – Neues Forschungsprojekt an der Uni Paderborn
07.02.2018 | Universität Paderborn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics