Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MBA: Auch in Deutschland auf dem Vormarsch!

12.09.2005


Wie das berufsbegleitende FOM-Programm amerikanische und europäische Stärken kombiniert


Die Voraussetzungen waren denkbar ungünstig: Erst seit 1998 dürfen deutsche Hochschulen den Abschluss Master of Business Administration anbieten. Das erste MBA-Programm in Amerika (Tuck School of Business, 1901) gibt es inzwischen seit 104 Jahren. Das ist aber nur ein Nachteil, der in Deutschland zu bewältigen ist. Die Bürokratie des staatlichen Hochschulwesens ist ein Kritikpunkt, außerdem werden mangelnde Qualitätsstandards angeführt und Professoren, die zu sehr theorieorientiert arbeiten und dabei die Praxis vernachlässigen.

Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, was einige deutsche MBA-Programme in nur sieben Jahren schon erreicht haben.


Die FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management, Deutschlands führende private Hochschule der Wirtschaft:

  • bietet einer internationalen Studentenschaft zweisprachige, berufsbegleitende Kurse an. Das MBA-Programm wird inzwischen an den FOM Studienzentren Berlin, Essen, Frankfurt a.M., Hamburg, Neuss und München angeboten. Die Unterrichtssprache richtet sich nach dem Fach: So wird International Business Strategy in Englisch, Wirtschaftsrecht in Deutsch gelehrt. "Gefallen hat mir, dass ich so mein Englisch auffrischen und einen Schwerpunkt nach Wahl belegen konnte", beschreibt FOM Absolventin Claudia Krüger, Projektmanagerin Qualitätsmanagement und Controlling bei Siemens Power Generation for industrial applications, die Vorteile des MBA-Programms.
  • besitzt eine internationale Fakultät bestehend aus erfahrenen Business-Praktikern und Hochschullehrern mit der Fähigkeit für Stoffvermittlung und Forschung. Die FOM-Fakultät kommt aus Deutschland, Frankreich, Kanada, Großbritannien, Indien und den USA. Unter den Praktikern sind amerikanische Beratungsfirmen und multinationale Firmen, auch der deutsche Mittelstand ist vertreten. Zu den Lehrkräften gehören Absolventen der Top-Business-Schulen in Europa und den USA, die eigene Erfahrungen in das deutsche Programm einbringen. Ehemaligen MBA-Absolventen der FOM imponiert vor allem die intensive Verzahnung von Theorie und Praxis. Eric Reuting, Senior HR Manager bei Thyssen Krupp Federn, sagt: "Der starke Praxisbezug, die Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs zwischen unterschiedlichsten Firmen und die anschauliche Darstellung der wirtschaftlichen Gesamtzusammenhänge bieten viele Ansatzpunkte für das berufliche Umfeld. Das Konzept dieses MBA-Programms ist absolut gelungen und zukunftsweisend."
  • fördert das ganzheitliche, unternehmerische Denken durch den ITM-Ansatz (Integral Total Management). So können fachübergreifende Lernmethoden verwendet werden. Dieser generalistische Ansatz verhindert das Abteilungsdenken und ermöglicht es den Studenten, das Unternehmen aus der Sicht eines Unternehmers zu sehen.
  • bietet ein optimales Preis-Leistungsverhältnis. Effiziente Leistungsstrukturen und Hochschulkooperationen ermöglichen es, die Studiengebühren bei insgesamt 10.290 EURO zu halten. Für viele in Deutschland wohnhafte Studenten wird es dadurch attraktiver, hier für den MBA zu studieren. Dass man dies neben dem Beruf machen kann, reduziert eventuelle finanzielle Sorgen umso mehr.
  • wird von der Akkreditierungsagentur FIBAA als sehr gut bis exzellent eingestuft. Inzwischen gibt es weit über 100 deutsche MBA-Programme. Für potentielle Studenten ist es oft schwer, die Qualität des jeweiligen Programms zu erkennen. Eine Möglichkeit ist die Akkreditierung; eine zweite, als Gasthörer im laufenden Programm zu hospitieren. Diese Möglichkeit wird bei der FOM gefördert. Für entsendende Arbeitgeber bietet die FOM einen "Mini-MBA" an. Dieser Intensivkurs von 1 Woche erlaubt es erfahrenen Führungskräften, einen Einblick in den neuesten Stand des Management-Wissens zu gewähren.

Was unterscheidet das MBA-Programm der FOM nun von typischen US-Programmen?

Vor allem lernte die Fachhochschule für Oekonomie & Management aus der Kritik, die es in den USA an den eigenen Programmen gab. Im April verlangte die renommierte Zeitschrift Business Week "Business Schools für das 21. Jahrhundert". Diese sollen zusätzlich zu den traditionellen analyseorientierten Fächern wie Strategie, Finanzen und Marketing Kurse anbieten, die dem Bedarf nach den so genannten "weichen Fähigkeiten" Rechnung tragen. Im MBA-Programm der FOM lernen die Studierenden beispielsweise Konflikthandhabung, Präsentationstechniken und Verhandlungsfähigkeiten. Emotionale Intelligenz und Interkulturelles Management sind ebenfalls Bestandteil des MBA-Programms. Diese Vielfalt war für MBA-Absolvent Eric Reuting von großem Vorteil: "Obwohl ich bereits ein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert hatte, konnte ich in vielen Bereichen hinzulernen bzw. mein Wissen wieder auffrischen."

Auch im Prüfungswesen treten europäische und amerikanische Kulturen zusammen in Erscheinung. Bei der FOM gibt es keine Klausuren und keine Abschlussprüfung, sondern eine kontinuierliche Bewertung durch schriftliche Arbeiten sowie Einzel-und Gruppenprojekte, die als Bericht oder als Präsentation abgeschlossen werden. Die Abschlussarbeit, Master-These genannt, wird von jedem Studenten als semesterlanges Projekt durchgeführt.

Eine Befragung 100 global aktiver Unternehmen, die zusammen jährlich 100.000 Hochschulabgänger einstellen, ergab jüngst, dass die Manager-Fortbildung "nachdenkliche, offene, sensible, flexible und anpassungsfähige Führungskräfte" produzieren soll, die das Zeug haben, zu globalen Managern zu werden. Für viele traditionelle US-MBA-Programme bedeutet dies eine Umstellung. Für das junge deutsche MBA nach FOM-Muster ist es aber selbstverständlich.

Informationen zum Autor:

Ian Walsh, studierte Geschichte und Germanistik an der Oxford University, England. Nach Managementaufgaben in der britischen Atomindustrie absolvierte er mit Auszeichnung ein MBA-Studium am INSEAD in Fontainebleau, Frankreich. Seit 1987 ist er selbstständiger Unternehmensberater mit den Schwerpunkten Unternehmensstrategie, strategisches HRM sowie internationale Wettbewerbsfähigkeit. Seit 2003 ist Ian Walsh Director International Studies an der FOM.

Informationen zur FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management

Mit bundesweit über 6000 Studierenden ist die 1993 vom gemeinnützigen BildungsCentrum der Wirtschaft gegründete, staatlich anerkannte FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management Deutschlands führende Hochschule der Wirtschaft. 1994 nahm sie mit 149 Erstsemestern den Studienbetrieb in Essen auf. Heute ist die Hochschule für Berufstätige in 14 deutschen Städten - u. a. in Berlin, Essen, Frankfurt/Main, Hamburg und München - vertreten. An der FOM studieren ausschließlich Berufstätige und Auszubildende. In sieben Semestern absolvieren die Teilnehmer neben ihrer betrieblichen Tätigkeit abends und am Wochenende einen staatlichen anerkannten Abschluss u. a. zum "Diplom-Kaufmann (FH)", "Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH)" oder "Diplom-Wirtschaftsjurist (FH)". Aber auch internationale Abschlüsse wie der "Bachelor of International Management", "Bachelor of Arts", "Bachelor of IT-Engineering" oder der "Master of Business Administration" (MBA) sind möglich. Mehr Informationen unter www.fom.de.

Pressekontakt:

Carsten Döpp
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0201 81004-145
Fax: 0201 81004-110
E-Mail: carsten.doepp@fom.de

Carsten Döpp | idw
Weitere Informationen:
http://www.fom.de

Weitere Berichte zu: Administration Berufstätig Business MBA

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise