Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Impulse für die wissenschaftliche Weiterbildung

16.08.2005


Weiterbildungsangebot an den hessischen Hochschulen in gemeinsamer Datenbank wissweit.de

... mehr zu:
»Weiterbildungsangebot

Im Rahmen des Modellversuchsprogramms "Verbundprojekt wissenschaftliche Weiterbildung" der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung beteiligt sich die Justus-Liebig-Universität Gießen seit Oktober 2003 an einer Initiative zur Förderung der wissenschaftlichen Weiterbildung an den hessischen Hochschulen. An der vom Bund und dem Land Hessen gemeinsam geförderten Initiative sind neben der Universität Gießen die Universitäten Darmstadt, Frankfurt, Marburg und Kassel sowie die Fachhochschulen Gießen-Friedberg, Fulda, Wiesbaden, Frankfurt und Darmstadt beteiligt. Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, die beiden Kunsthochschulen in Frankfurt und Offenbach in die Initiative einzubeziehen, die zurzeit unter dem Markenzeichen Netzwerk-WissWeit firmiert.

Seit Juni 2005 präsentieren die zehn staatlichen Universitäten und Fachhochschulen Hessens erstmals ihr gesamtes Weiterbildungsangebot in einer eigenen Datenbank (wissweit.de). Das breite Spektrum umfasst sowohl geistes-, sozial-, kultur- als auch ingenieur- und naturwissenschaftliche Themenbereiche und reicht von zweistündigen Seminarreihen über Blockveranstaltungen bis hin zu mehrjährigen Weiterbildungsstudiengängen, die als Präsenzveranstaltungen oder e-learning-Module Vollzeit oder berufsbegleitend wahrgenommen werden können. Ob qualifizierte Teilnahmebescheinigungen, Zertifikate, Bachelor, Master oder Diplom - die hessischen Hochschulen bieten auch in der Weiterbildung vielfältige Zertifizierungsmöglichkeiten.


Zielgruppen des Internetportals sind insbesondere Hochschulabsolventen, Berufstätige, Fach- und Führungskräfte, aber auch Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und Verbände. Prinzipiell stehen die weiterbildenden Studienmöglichkeiten allen Interessierten offen, die eine anspruchsvolle Qualifizierung auf Hochschulniveau suchen, um sich neu zu orientieren oder sich beruflich weiterzubilden. Sofern kein Hochschulabschluss oder keine Hochschulzugangsberechtigung vorliegt, müssen besondere inhaltliche Teilnahmevoraussetzungen erfüllt sein. Die geforderte Eignung kann aber auch im Beruf oder auf informelle Weise erworben werden.

Ein besonderer Schwerpunkt bei dieser Zusammenarbeit der Hochschulen liegt in der Qualitätssicherung. Die Mitglieder des Kooperationsverbundes haben Mindestqualitätsstandards für die wissenschaftlichen Weiterbildungsangebote definiert und diese als verbindliche Zielsetzung für ihre Hochschulen im Bereich Weiterbildung erklärt. Die Verbundstruktur der hessischen Hochschulen soll darüber hinaus dazu beitragen, neue Märkte im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung zu erschließen und die Position der Hochschulen auf dem nationalen und internationalen Bildungsmarkt zu stärken und Die Hochschulen versprechen sich von der Zusammenarbeit gleichzeitig einen Impuls in die Hochschulen hinein und eine Stärkung der Weiterbildungsansätze innerhalb der einzelnen Einrichtungen.

Kontakt:

Dr. Axel Blaeschke
Sachgebiet A2
Ludwigstraße 23
35390 Gießen
Tel.: 0641/99-12120
Fax: 0641/99-12129
E-Mail: Axel.Blaeschke@admin.uni-giessen.de

Zentrum für Weiterbildung
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Christine Losert
Senckenberganlage 15
D-60325 Frankfurt
Tel.: 069/798-22650
Fax: 069/798-28447
E-Mail: info@wissweit.de

Christel Lauterbach | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissweit.de

Weitere Berichte zu: Weiterbildungsangebot

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie