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Fachhochschule Gelsenkirchen erzielt Spitzenplatz bei Mittelstandsförderung

18.07.2005


Das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit dessen Förderprogramm zur Verbesserung der Innovationskraft mittelständischer Unternehmen "PRO INNO" ausgewertet. Dabei zeigte es sich, dass die Fachhochschule Gelsenkirchen als Forschungs- und Entwicklungspartner der Unternehmen mit der Anzahl bewilligter Projekte unter die ersten zehn Forschungsinstitutionen Deutschlands gekommen ist. Sie ist zugleich die einzige Fachhochschule, die es unter die "Top 10" geschafft hat. Die Unternehmenspartner kommen unter anderem aus Gelsenkirchen, Essen, Duisburg, Bocholt, Ahaus und Wesel. Die Professoren kommen aus allen drei Hochschulstandorten in Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen.



http://Gelsenkirchen/Bocholt/Recklinghausen. Ziel des Förderprogramms "PRO INNO" ist die Verbesserung der Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten. Das soll mehr Wachstum und neue Beschäftigungsmöglichkeiten bringen. Als Partner in Forschung und Entwicklung sollen die Unternehmen dabei Kontakte zu Forschungseinrichtungen aufbauen. Ein Anspruch, der dem Auftrag der Fachhochschule Gelsenkirchen entspricht, die Regionalentwicklung durch Technologietransfer aus der Hochschule in die Praxis zu fördern. Wie erfolgreich dieser Schritt aufeinander zu in den vergangenen Jahren war, zeigt eine Studie, in der das Karlsruher Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung im Auftrag des Programmträgers die Wirksamkeit der Fördermaßnahme beurteilte. Wie die Fachhochschule Gelsenkirchen jetzt erfuhr, hat sie dabei einen Spitzenplatz erzielt. Sie kam unter die "Top 10" der Forschungsinstitutionen mit den meisten bewilligten Anträgen. Da zwei Plätze doppelt belegt sind, liegt sie dem Rang nach sogar auf Platz acht. Vor ihr finden sich die technischen Universitäten und Hochschulen von Aachen, Berlin, Chemnitz und Dresden, die Universität Hannover, ein Fraunhofer-Institut in Magdeburg sowie drei privatwirtschaftliche und/oder gemeinnützige Forschungseinrichtungen in Berlin, Chemnitz und Dresden.



http://Rektor Prof. Dr. Peter Schulte sieht in dem Bewertungsergebnis die Bestätigung dafür, dass die Fachhochschule Gelsenkirchen seit ihrer Gründung 1992 zu einem Forschungs- und Entwicklungspartner der kleinen und mittleren Unternehmen geworden ist. Mehr als ein Drittel der Unternehmenspartner im Pro-Inno-Projekt kommt dabei aus der Hochschulregion Ruhrgebiet und Westmünsterland: aus Gelsenkirchen, Essen, Duisburg, Bocholt, Ahaus und Wesel. "Gerne würden wir den Anteil der Unternehmens-Projektpartner aus der direkten Hochschulregion noch steigern," so Schulte, "und würden uns freuen, wenn die Wirtschaftsförderer der Region uns noch stärker als bisher nutzen würden, um das Know-how unserer Professoren und Professorinnen für die Unternehmenspraxis zu erschließen. Daneben werden wir selbstverständlich darin fortfahren, diese Kontakte auch über unsere Abteilung Technologietransfer auszubauen."

http://Eine Kurzfassung der Wirksamkeitsstudie findet sich im Internet unter http://www.isi.fraunhofer.de/r/download/kurzfassung-proinno.pdf.
http://Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
http://Prof. Dr. Werner Neddermeyer, Prorektor der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-356 Telefax (0209) 9596-357, E-Mail prorektoren@fh-gelsenkirchen.de

Dr. Barbara Laaser | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-gelsenkirchen.de/

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