Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Immer mehr Studienbewerber

22.08.2001


Innenhof der Humboldt-Universität



An der ältesten Berliner Universität zu studieren wird immer attraktiver

Das Interesse, an Berlins ältester Universität und einer der renommiertesten Universitäten Deutschlands zu studieren, hält unvermindert an. War der Run auf einen Studienplatz an der Humboldt-Universität bereits im Vorjahr so groß wie nie zuvor (9.300 Interessenten bei den zulassungsbegrenzten Studiengängen), so steigt die Zahl in diesem Jahr auf 11.000 Bewerber an. Der interne Numerus clausus, der von der Universität aufgrund langjähriger kapazitätsüberschreitender Nachfrage festgelegt werden kann, gilt derzeit für 57 Studiengänge. Den genannten Bewerberzahlen stehen hierbei im kommenden Semester 3.813 Studienplätze gegenüber. Die Zahl derjenigen, die sich für weiterführende Studiengänge interessieren, nimmt ebenfalls zu.
Für die Bewerber spielen die breite Palette der Studiengänge (insgesamt 224), die die Humboldt-Universität bietet, und die Anziehungskraft der Stadt Berlin für die Wahl ihres Studienortes eine besondere Rolle. Wer den gewünschten Studienplatz bekommt, regelt das Hochschulzulassungsgesetz. Die Kriterien Leistung und Wartezeit sind maßgeblich entscheidend.

Der größte Zuwachs an Bewerbungen im kommenden Wintersemester 2001/02 ist im Magisterstudiengang Kulturwissenschaft zu verzeichnen. Er stieg von 883 Bewerbern im WS 2000/01 auf 1.012. Aber auch im Lehramt Biologie sind es im Vergleich zum Vorjahr ca. 100 Bewerber mehr, ebenso im Diplomstudiengang Sozialwissenschaften sowie im Lehramt Grundschulpädagogik.

Wer Medizin, Psychologie, Zahnmedizin, Rechtswissenschaft, Biologie und Betriebswirtschaftslehre studieren möchte, muss sich bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen in Dortmund (ZVS) bewerben. Auch hier steht die HU im Interesse der Bewerber ganz oben. So entfallen beispielsweise in der Medizin annähernd sechs Bewerber auf einen Studienplatz. Die ZVS vergibt in den NC-Fächern insgesamt 999 Plätze für diese Universität.

Im vergangenen Wintersemester 2000/01 bewarben sich bei der ZVS im Diplomstudiengang Betriebswirtschaftslehre auf 250 Plätze 807 Bewerber. Letztlich bekamen alle Bewerber einen Studienplatz für das Fach - aber nicht immer konnte der Wunsch "Studienort Humboldt-Universität zu Berlin" erfüllt werden. Im Diplomstudiengang Biologie hatten sich auf 105 Plätze 299 Studierwillige beworben, in der Medizin auf 217 Plätze gar 1.379. Der Diplomstudiengang Psychologie war für 655 Bewerber erstrebenswert (bei 110 Plätzen) und in den Staatsexamensstudiengängen Rechtswissenschaft kamen auf 280 Plätze 690, in der Zahnmedizin auf 80 Plätze 140 Bewerber.

Auch bei den höheren Fachsemestern hat die Nachfrage zugenommen. Wollten im Vorjahr bereits 1.200 Studenten an die Humboldt-Universität wechseln, so stieg die Zahl in diesem Jahr auf 1.572.
Als Gründe für die wachsende Attraktivität eines Studienplatzes an der Humboldt-Universität zu Berlin führen insbesondere die Hochschulwechsler das Wissenschaftsangebot an.

Heike Zappe | idw
Weitere Informationen:
http://www.hu-berlin.de/studium/stud_an.html
http://www.hu-berlin.de/studium/stud_dat.html

Weitere Berichte zu: Biologie Diplomstudiengang Studienplatz ZVS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Fast jeder vierte Hochschulabschluss ist ein Master
30.09.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Digitaler Wandel kommt im Bildungsbereich an
25.08.2016 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops