Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Netzwerk "Wege ins Studium" - Begabtenpotenziale ausschöpfen

20.06.2005


Broschüre über Studium ohne Abitur vorgestellt


Spitzenvertreter der Bundesagentur für Arbeit, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Bildungsministerien der Länder, der Hochschulrektorenkonferenz, des Deutschen Studenten-werks, des Bundeselternrats und des Deutschen Gewerk-schaftsbundes haben gestern in Berlin ihr Ziel bekräftigt, mit Hilfe der Initiative "Netzwerk Wege ins Studium" mehr junge Menschen zu einem Hochschulstudium motivieren zu wollen. Die Zusammenarbeit im Netzwerk soll entsprechend ausgebaut werden. Eine neue Informationsbroschüre des Netzwerks gibt Erwachsenen ohne Abitur Tipps, wie sie ein Hochschulstudium aufnehmen können.

Die im Netzwerk vertretenen Institutionen und Verbände sind sich einig: Zu wenig junge Menschen nehmen in Deutsch-land ein Studium auf und beenden es auch erfolgreich; ein Mangel an hoch qualifizierten Fachkräfte ist absehbar. "Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist auf hoch qualifizierten Nachwuchs angewiesen, deshalb müssen wir die vorhan-denen Begabungspotenziale dringend ausschöpfen und dafür sorgen, dass mehr junge Menschen aus allen Bevöl-kerungskreisen den Sprung an die Hochschulen schaffen," so Vertreter der Initiative nach einem Round-Table-Gespräch in Berlin.


Das jüngste Informationsangebot des Netzwerks "Wege ins Studium" richtet sich an Studierwillige ohne Abitur. Wer eine berufliche Ausbildung abgeschlossen und erste Berufser-fahrung gesammelt hat, kann durchaus ein Hochschul-studium aufnehmen.

Welche rechtlichen Vorgaben zu beachten sind, wie man sich am besten auf die Zulassungsprüfung vorbereitet, ein Studium gestaltet und finanziert, darüber informiert das Netzwerk in einer neuen Informationsbroschüre. Sie steht im Internet zum Download bereit unter www.wege-ins-studium.de oder kann bei Ibro-Marketing über die bundesweite Hotline 01805/003865 (12 Cent/Minute) angefordert werden.

Das Netzwerk "Wege ins Studium" besteht seit fünf Jahren. Es setzt sich dafür ein, dass Hindernisse auf dem Weg ins Studium abgebaut werden. Durch Informationen und Beratung soll die Entscheidungskompetenz der Schulabgänger vor Aufnahme eines Studiums erhöht und Eltern, Lehrern und Beratungs-kräften Hilfen an die Hand gegeben werden, damit sie die Schüler und Studieninteressierten bei ihrem Entscheidungs-prozess besser unterstützen können. Ziel ist es, die Studier-neigung junger Menschen, die in Deutschland unter dem internationalen Durchschnitt liegt, langfristig weiter zu erhöhen.

Dem Netzwerk "Wege ins Studium" gehören an: Bundesagentur für Arbeit, Bundes Eltern Rat im Dienst der Eltern, Bundesministerium für Bildung und Forschung, DGB, Deutsches Studentenwerk, Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz

Susanne Schilden | idw
Weitere Informationen:
http://www.hrk.de

Weitere Berichte zu: Abitur Begabtenpotenzial Bundesagentur Hochschulstudium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten