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Erst Ludwigshafen, dann Tokio - neuer Science Tunnel geht auf Tour

25.04.2005


Max-Planck-Gesellschaft lädt ein nach Ludwigshafen zur Weltpremiere ihrer neuen Forschungsausstellung


Eintauchen in die Welt der Wissenschaft: Der Science Tunnel bietet den Besuchern eindrucksvolle Streifzüge durch die Forschung der Max-Planck-Gesellschaft. Bild: Archimedes


Der Science Tunnel ist vom 29. April bis 10. Juli 2005 in der "Tortenschachtel" am Berliner Platz in Ludwigshafen zu sehen. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr, außer montags. Schulklassen und größere Besuchergruppen sollten Ihr Kommen vorher unter 0621 60-73136 anmelden. Bild: Archimedes



Spitzenforschung aus Deutschland interaktiv erleben - beim Gang durch den neuen "Science Tunnel" der Max-Planck-Gesellschaft wird es möglich. Dank der BASF Aktiengesellschaft hat diese Multimedia-Ausstellung ihre Weltpremiere zuerst in Ludwigshafen, bevor sie im Ausland die Leistungsfähigkeit deutscher Spitzenforschung dokumentieren soll. Vom 29. April bis zum 10. Juli 2005 ermöglicht der "Science Tunnel" in der so genannten Tortenschachtel am Berliner Platz in Ludwigshafen eine faszinierende Reise in Gegenwart und Zukunft wissenschaftlicher Entdeckungen. Die Ausstellung wird am 29. April 2005 eröffnet. Für Journalisten besteht ab 10 Uhr Gelegenheit, die Ausstellung, ihre Macher sowie die Gastgeber in Ludwigshafen kennen zu lernen.

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Vier Jahre lang hat der Science Tunnel weltweit erfolgreich Spitzenforschung der Max-Planck-Gesellschaft präsentiert. Nach einer kompletten Überarbeitung wird die interaktive Multimedia-Ausstellung erstmals vom 29. April bis zum 17. Juli auf Einladung der BASF in einem leer stehenden Kaufhaus in Ludwigshafen gezeigt. Danach reist die Ausstellung nach Tokio, wo sie vom 15. September bis zum 16. November im National Museum for Emerging Science and Innovation, als ein Höhepunkt im "Deutschland-Jahr in Japan" zu sehen sein wird.

"Wir sind der BASF sehr dankbar für die Möglichkeit, die Ausstellung zuerst in Deutschland vorzustellen, bevor sie ihre Tour im Ausland beginnt", freut sich Professor Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. "Der Science Tunnel wagt einen Blick in die allerneueste Forschung, in Themen, die heute in den Nachrichten erscheinen und bald unseren Alltag beeinflussen werden. Wir wollen den Menschen zeigen, dass die Forschung in Deutschland weiterhin international Spitze ist und viele Chancen gerade für junge Leute bietet."

Im ‚Science Tunnel’ erhalten die Besucher einen Eindruck davon, wie interessant und spannend es ist, in bislang unbekannten Welten nach neuen Erkenntnissen zu suchen. Mit dieser Ausstellung wollen wir vor allem junge Menschen begeistern. Nur mit Forschung von Weltrang gewinnen wir die Zukunft und dazu brauchen wir Schüler und Studenten - die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von morgen".

Im Science Tunnel können die Besucher Wissenschaft hautnah erleben und sich von faszinierenden Bildern in mikroskopisch kleine Welten oder in ferne Milchstraßen entführen lassen. So erfährt man mehr über die Grenzen von Raum und Zeit oder dringt ein in geheimnisvolle Welten und Techniken von morgen - in die Nanotechnologie, die Biotechnologie oder die Neuroelektronik.

Der Science Tunnel bietet Einblick in das Universum im Kopf und zeigt, wie unser Körper seine Billionen Zellen dirigiert oder wie das Gehirn Musik erschafft. Die Besucher beobachten den Tanz von Atomen und Molekülen, entdecken die Wurzeln der menschlichen Kultur in den Werkzeugen unserer tierischen Verwandten, kämpfen als Virus im Computer um die Eroberung des Körpers oder rasen auf einem Fahrrad mit Lichtgeschwindigkeit durch die Stadt Tübingen.

Der Ausstellungsrundgang erstreckt sich über rund 1.000 Quadratmeter. Vorgestellt werden wissenschaftliche Spitzenleistungen in wichtigen Forschungsgebieten der Natur- und Biowissenschaften. Die meisten der einzigartigen Bilder, Videos und Ausstellungsobjekte kommen aus den 78 Max-Planck-Instituten. CERN, das weltgrößte Labor für Teilchenphysik, die europäische Raumfahrtagentur (ESA), die Europäische Südsternwarte (ESO), die Fraunhofer-Gesellschaft und weitere Einrichtungen haben wertvolle Leihgaben zur Verfügung gestellt. Die Exponate gestatten den Blick hinter die Kulissen der Forschung. Dank interaktiver Videostationen in allen Bereichen lässt sich Wissenschaft sinnlich erleben.

Viele der Objekte in der Ausstellung sind erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen. Hunderte großformatiger Farbbilder und Dutzende Videoclips präsentieren eine attraktive Auswahl wissenschaftlicher Durchbrüche der vergangenen Jahre - von den kleinsten Nanostrukturen über die schnellsten Laserblitze, komplexesten Computersimulationen, leistungsfähigsten Mikroskope und Tomografen bis hin zum Blick ins frühe Universum. Der Science Tunnel entfaltet sich wie eine begehbare Landkarte fremder Welten. So führt die Entdeckungsreise zu den Geheimnissen unserer Welt - entlang wegweisender Erkenntnisse, Fragen und Einblicke der modernen Wissenschaften.

Neben dem ‚Science Tunnel’ wird in Ludwigshafen zusätzlich eine Kurzdarstellung der Max-Planck-Gesellschaft sowie der BASF zu sehen sein.

Journalisten werden gebeten, sich für den Presserundgang zur Eröffnung am 29. April 2005, 10 Uhr, bitte anzumelden bei

Klaudia Nowak
BASF-Pressestelle
Tel.: 0621 60-21780
Fax: 0621 60-92933
E-Mail: klaudia.nowak@basf-ag.de

Förderer und Unterstützer der Ausstellung

Der "Science Tunnel" ist in einer Gemeinschaftsaktion aller Institute der Max-Planck-Gesellschaft entstanden. Das Projekt wurde gefördert durch die BASF Aktiengesellschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (FhG), die Robert Bosch GmbH, die Robert Bosch Stiftung, die Schering Stiftung sowie den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Die Hörführung durch die Ausstellung entstand mit großzügiger Unterstützung der BASF Aktiengesellschaft.

Projektpartner sind die European Aeronautic Defence and Space Company (EADS), das European Southern Observatory (ESO), die European Space Agency (ESA) und die Organisation Européenne pour la Recherche Nucléaire (CERN) sowie verschiedene Fraunhofer-Institute, Helmholtz-Zentren und Universitäten.

Die Agentur Archimedes (Architektur - Medien -Design) verantwortet die Ausstellungsplanung und Umsetzung.

Dr. Andreas Trepte | idw
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de/

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