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Laser in Medicine and Nanobiotechnology

15.04.2005


Interdisziplinär, in Englisch und am Puls modernster technologischer Entwicklung


Die Fakultät für Physik und Mechatronik bietet in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Homburg und dem Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik in St. Ingbert erstmals eine gemeinsame fakultätsübergreifende Vorlesung an: Laser in Medicine and Nanobiotechnology.

Die in englischer Sprache gehaltene Vorlesung behandelt Grundlagen und neueste Forschungen der Lasermedizin, des Laserschutzes und der optischen Nanobiotechnologie und geht insbesondere auf die Forschungsfelder Laser-Augenchirurgie, Hautkrebs-Diagnose, Laser-gestützte in vitro Befruchtung, Gendiagnostik und Gentherapie ein. Sie wendet sich an Studierende der Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Informatik und sonstige Interessierte. Die Vorlesung schließt Praktika am Fraunhofer Institut, der Universitäts-Augenklinik und der Universitäts-Hautklinik ein. Bei bestandenem Test wird ein anerkanntes Zertifikat Laserschutz-Beauftragter vergeben. Gehalten wird die Vorlesungsreihe von den international anerkannten Laser-Experten Prof. Dr. Karsten König (Universität des Saarlandes und Fraunhofer Institut) und Privatdozent Dr. Matthias Krause (Universitäts-Augenklinik Homburg).


Der Biophysiker König arbeitete am Beckman Laser Institute in Kalifornien und dem Massachussetts Institute of Technology (MIT), dem Institut für Lasertechnologien in Ulm, am Zentrum für Lasermikroskopie in Jena und etabliert gegenwärtig einen Bereich Lasermedizin am Fraunhofer Institut in St. Ingbert. Vor wenigen Wochen erhielt er in den USA von der International Society of Optical Engineering (SPIE) den Pascal Rol Preis für ein neuartiges lasertherapeutisches Verfahren zur Behandlung von Sehstörungen. Zuvor waren ihm von Bundeswissenschaftsministerin Edelgard Bulmahn der mit 225.000 Euro dotierte Innovationspreis Medizintechnik für die Laserdiagnostik von schwarzem Hautkrebs, der internationale Feulgen-Preis für innovative Forschung auf dem Gebiet der Gen-Diagnostik, der Thüringer Forschungspreis für ein neues Verfahren zur Gentherapie und der Kortum-Motivationspreis für die Entwicklung neuartiger Laser-Medizinprodukte verliehen worden.

Dr. Krause arbeitete u.a. an der Stanford University sowie der Massachusetts Eye and Ear Infirmary und dem Massachusetts General Hospital der Harvard Medical School. Gegenwärtig etabliert er an der Universitäts-Augenklinik Homburg den Bereich Photodynamische Therapie. Für eine neuartige Laserbehandlung des Aderhautmelanoms erhielt er den Alois-Lauer-Förderpreis für Medizin.

| idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de

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