Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer-Institut SCAI: Mädchen konstruieren Moleküle am Computer

11.04.2005


Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen beteiligt sich bereits zum fünften Mal am Girls’ Day. Am 28. April ist es soweit - Schülerinnen der siebten bis zehnten Klasse können einen Tag lang mitmachen, gestalten und Technik erleben.


Sankt Augustin. Moleküle am Computer konstruieren, selbst einen Rechner zusammenschrauben oder einen Vormittag lang als Reporter im Auftrag der Forschung unterwegs sein. Das sind die Workshops, mit denen das SCAI die Mädchen zum diesjährigen Girls’ Day für Technik begeistern möchte. Praktisches Erleben und aktive Mitarbeit stehen dabei im Vordergrund. Die jungen Besucherinnen sind herzlich eingeladen zum Selbermachen, Fragen stellen und Kennen lernen technischer Arbeitsfelder - abseits traditioneller Frauenberufe.

... mehr zu:
»Atom »Frauenberuf »Molekül

Forschung und Technik sind spannend und interessant. Genau das soll "LEGO für Fortgeschrittene" den jungen Besucherinnen des Fraunhofer-Instituts SCAI demonstrieren. In dem Workshop erzeugen die jungen Frauen Moleküle am Computerbildschirm. Die Moleküle werden Atom für Atom zusammengesetzt und im folgenden Schritt werden räumliche Gebilde erzeugt. In dem Workshop "CPU, Motherboard und Festplatte - das kleine Einmaleins der Computerwelt" lernen die interessierten Mädchen nicht nur das Innenleben eines Computers kennen, sondern können sich auch gleichzeitig über den Ausbildungsgang zur Fachinformatikerin informieren. Im Workshop "Reporter für die Forschung" können die Mädchen mit Hilfe von Bleistift, Digitalkamera und Diktiergerät in Erfahrung bringen, wie Technik- und Wissenschaftsjournalisten arbeiten.

Mit dem Angebot zum diesjährigen Girls’ Day möchte das SCAI die Begeisterung bei jungen Frauen für technische Berufe wecken. Denn auf der Liste der beliebtesten Ausbildungsberufe von Schülerinnen befindet sich derzeit kein einziger Technik-Beruf. Traditionelle Frauenberufe, wie Bürokauffrau, Arzthelferin oder Friseurin finden sich jedes Jahr wieder ganz oben in der Rangliste. Damit entscheiden sich die Frauen oft auch für weniger Geld und schlechtere Aufstiegschancen.


Das gesamte Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven beteiligt sich am Girls’ Day 2005 und bietet diesmal rund 100 Mädchen die Möglichkeit, an den insgesamt zwanzig verschiedenen Workshops teilzunehmen.

Ansprechpartnerin:
Dr. rer. nat. Astrid Maass
Fraunhofer-Institut SCAI, Schloss Birlinghoven, 53754 Sankt Augustin
Telefon: 02241/14-2481 Telefax: 02241/14-2181
E-Mail: astrid.maass@scai.fraunhofer.de

Michael Krapp | idw
Weitere Informationen:
http://www.scai.fraunhofer.de
http://www.izb.fraunhofer.de/b2b/chancengleichheit/
http://www.girls-day.de

Weitere Berichte zu: Atom Frauenberuf Molekül

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

nachricht Internationaler Masterstudiengang: TU Kaiserslautern bildet Experten für die Quantentechnik aus
15.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie