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Untersuchung des neuen Potenzials der Laborarbeit

23.03.2005


Zur Untersuchung der Laborarbeit hinsichtlich ihrer Rolle als Lehrmittel und ihres Potenzials, der wissenschaftlichen Bildung zu neuer Blüte zu verhelfen, wurden Fallstudien eingesetzt.

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»Fallstudie »Laborarbeit

Die Arbeit im Labor wird auf dem Gebiet der naturwissenschaftlichen Bildung schon lange pädagogisch genutzt. Es muss dabei aber noch erforscht werden, wie diese Arbeit noch effektiver umgesetzt werden kann. Die Fallstudien bezogen sich besonders auf die Labortätigkeiten im Physik-, Chemie- und Biologieunterricht in den oberen Klassen der Sekundarschulen und den ersten Studienjahren an Universitäten.

Die Grundlagen der Studie hatten einen enormen Umfang. Die Untersuchung befasste sich sowohl mit dem Lernprozess als auch mit dem Einfluss persönlicher, soziokultureller und organisatorischen Faktoren. Es wurde auch betrachtet, wie die Schüler und Studenten den Umfang der wissenschaftlichen Ergebnisse, die unterschiedlichen Arten der praktischen Laborarbeit, die Funktion und die Ziele der Lehrer sowie das gegenwärtige Lehrmaterial wahrnehmen. Mit Hilfe einer Umfrage sollte ein klares Verständnis dafür erreicht werden, wie der Lernansatz die Vielfältigkeit der Laborarbeit in den verschiedenen Ländern mit einbezieht, um ein allgemeines Rahmensystem erstellen zu können.


Die 23 Fallstudien innerhalb der sechs Gruppen beinhalteten auch einen tieferen Einblick in die verschiedenen Kontexte, mit denen die Laborarbeit den Schülern/Studenten hilft, die unterschiedlichen Aspekte der naturwissenschaftlichen Kenntnisse und Erhebungen zu verstehen. Der Schwerpunkt erstreckte sich von der Entwicklung und Erfassung konzeptionellen Wissens über die Ziele der Lehrkraft, das Verhältnis zwischen dem, was die Schüler bzw. Studenten tun, und dem, was sie tatsächlich lernen, bis hin zur Effektivität der Lehrmethoden.

Die Fallstudien wurden in vier Gruppen der Laborarbeit unterteilt: Arbeit in kleinen Gruppen und mit praktischen Erfahrungen, die Einbindung neuer Verfahren, die Arbeit ohne zeitlichen Schlusspunkt und diejenige, die sich auf bestimme Phasen bezieht. Darüber hinaus wurde die Laborarbeit entsprechend der Effektivität klassifiziert. Das beinhaltete den Vergleich zwischen dem, was der Schüler/Student lernte, und den erwarteten Lernzielen sowie zwischen den Handlungen und dem Verständnis der Schüler bzw. Studenten während der Laborarbeit und dem, was ursprünglich geplant war.

Die allgemeinen Ziele der Analyse gehen weit über die Förderung der traditionellen Verständniskonzepte und verfahrensorientierten Kompetenz hinaus. Ferner wurde eine erkenntnistheoretische Ebene erreicht und somit entdeckt, dass das eine das andere fördern kann.

Marie-Genevieve Sere | ctm
Weitere Informationen:
http://www.u-psud.fr/

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