Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vom Studenten zum Unternehmer: Welche Hochschule bietet die besten Chancen?

18.07.2001


Die Berechnung des Rankings


Erhebung der Daten


Das etwas andere Universitäts-Ranking
Wo bestehen für Studenten die besten Chancen, unternehmerisches Denken und Handeln zu lernen? Die Antwort lautet: an der Gesamthochschule Universität Wuppertal! Aus der von der Deutschen Bank, der FAZ und BMW finanzierten Studie "Vom Studenten zum Unternehmer: Welche Hochschule bietet die besten Chancen?", die von Prof. Dr. Jürgen Schmude und seinem Mitarbeiter Dipl.-Geogr. Stefan Uebelacker am Institut für Geographie an der Universität Regensburg durchgeführt wurde, geht die Gesamthochschule Universität Wuppertal als deutlicher Sieger hervor.

"Wuppertal gelingt es als einziger Universität, ein praxisrelevantes Lehrangebot zu offerieren, dieses entsprechend zu vermarkten und auch praxisrelevante Inhalte wie Förderprogramme, Teilnahme an Businessplan-Wettbewerben oder Patentmeldungen bereitzustellen" stellt die Studie fest. Von insgesamt 78 deutschen Universitäten schaffen nur fünf den Sprung in den "grünen" Bereich der Untersuchung, d.h. sie erreichten bei der Bewertung der acht berücksichtigten Themenfelder des Rankings (Lehrangebot, Vermarktung des Angebots, Stimulierende Programme, Ausgründungsaktivität, Transferstelle, Motivation der Studierenden, Netzwerke, Kooperation) insgesamt mindestens die Hälfte der maximal erreichbaren 400 Punkte. Neben der Gesamthochschule Universität Wuppertal sind dies die TU Dresden, die Universität Karlsruhe, die Universität Hohenheim und die TU Chemnitz. Alle fünf Universitäten besitzen einen sog. Gründungslehrstuhl, der sich intensiv mit Fragen der Unternehmensgründung beschäftigt. Auf den weiteren Plätzen des Rankings folgen auch Hochschulen ohne einen solchen Lehrstuhl: Universität Stuttgart, TU Illmenau und Universität Regensburg (Plätze 6 bis 8). 19 Universitäten bilden das untere Ende der Rangliste ("roter" Bereich). Grund für die schlechte Platzierung sind neben einem mangelnden Lehrangebot häufig auch Schwächen in der Vermarktung des Lehrangebots, ebenso fehlt oft die Bereitschaft bzw. das Interesse zur Teilnahme an Förderprogrammen und Wettbewerben.
In ihrem Resümee stellen die Autoren fest, dass es in den vergangenen Jahren in der akademischen Unternehmerausbildung in Deutschland zwar Fortschritte gegeben hat, nachdem diese durch die Hochschulen lange Zeit vernachlässigt wurde, doch bestehen auch weiterhin deutliche Defizite. Vor allem die Ausgewogenheit der Angebote in bezug auf Theorie und Praxis muss vielfach noch verbessert werden. Die Studie zeigt deutlich, dass das Engagement der Universitäten für potentielle Unternehmensgründer sehr unterschiedlich ausfällt und die Hochschulen bei weitem nicht alle gleichermaßen offen für diese Thematik sind. Dabei ist das Thema entrepreneurship nicht nur für zukünftige Unternehmer von Bedeutung; auch von Arbeitnehmern in Positionen mit Eigenverantwortung und Entscheidungsspielraum wird heute immer stärker unternehmerisches Denken und Handeln erwartet.
Die ausführlichen Ergebnisse und Analysen sowie die Einzelranglisten der acht bewerteten Themenfelder können in einer Kurzfassung zu 10 Euro oder als Gesamtstudie zu 20 Euro über die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAX 069-75912187) bestellt werden.

Dr./M.A. Rudolf F. Dietze | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_III/Geographie/wirtgeo/forschung/gruendung.html#ranking

Weitere Berichte zu: Vermarktung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Weiterbildung – für die Arbeitswelt von morgen unerlässlich!
15.02.2018 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

nachricht Roboter als Förderer frühkindlicher Bildung – Neues Forschungsprojekt an der Uni Paderborn
07.02.2018 | Universität Paderborn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

Researchers from the Institute of Organic Chemistry and Biochemistry of the CAS (IOCB Prague), Institute of Physics of the CAS (IP CAS) and Palacký University...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

Von Bitcoins bis zur Genomchirurgie

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Die Zukunft wird gedruckt

19.02.2018 | Architektur Bauwesen

Fraunhofer HHI präsentiert neueste VR- und 5G-Technologien auf dem Mobile World Congress

19.02.2018 | Messenachrichten

Stabile Gashydrate lösen Hangrutschung aus

19.02.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics