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Grenzüberschreitendes Serviceangebot - Oldenburger Existenzgründung prämiert

02.07.2001


Bettina Fabich - die prämierte Existenzgründerin


B>Ein gutes Konzept erfolgreich umsetzen - das ist der Ansatz, mit dem die Universität Oldenburg im Rahmen des Projekts "Die gründerfreundliche Hochschule" Existenzgründungen unterstützt. So auch Bettina Fabich, die für "Denies" (Deutsch-Niederländisches Servicecenter für Sprache und Kommunikation) vom Land Niedersachsen die Höchstförderung für ein Jahr in Höhe von 36.000 DM erhält.

Oldenburg. Ein gutes Konzept erfolgreich umsetzen - das ist der Ansatz, mit dem die Universität Oldenburg im Rahmen des Projekts "Die gründerfreundliche Hochschule" Existenzgründungen unterstützt. So auch Bettina Fabich, die für "Denies" (Deutsch-Niederländisches Servicecenter für Sprache und Kommunikation) vom Land Niedersachsen die Höchstförderung für ein Jahr in Höhe von 36.000 DM erhält.
Das prämierte Servicecenter hat sich auf den deutsch-niederländischen Dialog spezialisiert und operiert beiderseits der Grenze. Es bietet eine Kombination aus hochwertigen Trainingsmaßnahmen und speziellen Dienstleistungen an. Niederländische und deutsche Unternehmen sollen mit mehr Erfolg Geschäfte miteinander machen und langfristige bessere Partner werden.
"Denies" kooperiert mit dem Oldenburger Studiengang Niederlandistik. Bei der Qualifizierung und Betreuung zur Existenzgründung gab es für Niedersachsen ein Novum: Neben "POWER-Nordwest", dem Förderangebot der Universität Oldenburg und anderer Partner für Existenzgründer, hat maßgeblich EFA, die ExistenzgründungsAgentur für Frauen, das Coaching wahrgenommen.
Das grenzüberschreitende Serviceangebot von "Denies" ist das einzige seiner Art in Niedersachsen. Die Existenzgründerin erläutert ihren Ansatz: "Falsche Erwartungen und fehlinterpretiertes Verhalten bei Auslandskontakten stehen geschäftlichen Erfolgen häufig im Weg. Dies gilt auch für Niederländer und Deutsche, die sich sprachlich und kulturell ähnlich sind. Gerade diese Nähe verleitet dazu, Unterschiede als Ursache von Missverständnissen zu übersehen und Situationen falsch einzuschätzen. Das wollen wir von Beginn an verhindern und so bessere Grundlagen für grenzübergreifendes Engagement schaffen."
"Ein guter Erfolg, der zweierlei aufzeigt," freut sich Dr. Jobst Seeber von der Arbeitsstelle d i a l o g, bei der das Gemeinschaftsprojekt "Arbeitswelt und Existenzgründung - POWER Nordwest" angesiedelt ist, "regionale Zusammenarbeit bei der Unterstützung von Existenzgründern lohnt sich; Dienstleister und Serviceangebote haben gute Marktchancen." So sieht das auch Bettina Fabich, die mit der Unterstützung des Landes Niedersachsen das Marketing für ihr Serviceangebot verstärken will.

Gerhard Harms | idw
Weitere Informationen:
http://www.dialog.uni-oldenburg.de/

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