Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF holt internationale Spitzenforscher nach Ostdeutschland

14.12.2004


Nachwuchswissenschaftler in "Zentren für Innovationskompetenz" ausgewählt



Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) holt internationale Spitzenforscher nach Ostdeutschland und baut dort die Grundlagen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum auf. Eine hochrangige Expertenjury habe die zwölf Leitungspositionen für Nachwuchsgruppen an sechs ausgewählten Forschungszentren vergeben, teilte das Ministerium am Dienstag in Berlin mit. Für das Programm "Zentren für Innovationskompetenz. Exzellenz schaffen - Talente sichern" (ZIK) stellt das BMBF bis zum Jahr 2009 rund 50 Millionen Euro bereit.



Die bislang unter anderem in den USA, Großbritannien und China beschäftigten Forscher werden im kommenden Jahr in Greifswald (Genomforschung), Rostock (Wirkstoffforschung), Ilmenau (Sensorik für Mikro- und Nanostrukturen), Jena (optische Technologie), Leipzig (Chirurgie) und Dresden (Krebsforschung) ihre Arbeit aufnehmen. Die Nachwuchswissenschaftler stellen Forschungsgruppen mit bis zu sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen, die in die universitären Zentren für Innovationskompetenz eingebettet sind. Insgesamt hatten sich auf die BMBF-Ausschreibung 142 exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 24 Ländern beworben.

Die Förderung universitärer Spitzenzentren in den Neuen Ländern ist Teil der BMBF-Innovationsinitiative "Unternehmen Region". Sie soll Ostdeutschland zu einem international wettbewerbsfähigen Forschungs- und Wirtschaftsstandort ausbauen. Über die Initiative informieren aktuell zwei neue BMBF-Broschüren, die auch im Internet zum Download bereit stehen.

Das Heft "Unternehmen Region - Die BMBF-Innovationsinitiative Neue Länder" gibt einen Programmüberblick über den BMBF-Förderansatz für die Neuen Länder.

Die Broschüre "Innovative regionale Wachstumskerne" liefert Erfahrungsberichte und gibt Informationen zum Bewerbungsverfahren für dieses Teilprogramm der BMBF-Innovationsinitiative "Unternehmen Region".

Die Broschüren können Sie auch als Druckexemplare beziehen beim:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Postfach 30 02 35 , 53182 Bonn
Tel.: 01805/262-302, Fax: -303
E-Mail: books@bmbf.bund.de

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/pub/unternehmen_regionen.pdf
http://www.bmbf.de/pub/innovative_regionale_wachstumskerne.pdf
http://www.unternehmen-region.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive