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14.12.2004


Innovationspartner des Bundeskanzlers befürworten I&K-Initiative der TU Berlin



Zu den zwölf Beispielprojekten, die jetzt die Initiative "Partner für Innovation" unter Leitung von Bundeskanzler Gerhard Schröder benannt hat, zählt das "Excellence Center for Human-Centric Communication", bei dem die TU Berlin die Federführung inne hat und das im kommenden Jahr gegründet werden soll.

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Dies gab die Initiative nach ihrer Sitzung am 13. Dezember in Berlin bekannt. "Partner für Innovation" wurde im Januar 2004 durch Gerhard Schröder ins Leben gerufen. 20 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gewerkschaften wollen neue Impulse für die Innovationskraft Deutschlands geben. "Partner für Innovation" arbeitet mittlerweile mit mehr als 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen.

Starke Vernetzung der TU Berlin in Wissenschaft und Wirtschaft

Die TU Berlin hat mit dieser Initiative erneut ihre Exzellenz auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie (I&K) unter Beweis gestellt. "Mehr als 50 unserer Professorinnen und Professoren forschen im Bereich I&K. Außerdem können wir auf eine starke Vernetzung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen verweisen. Alle sechs Berliner Fraunhofer-Institute werden von TU-Professoren geleitet und unsere Kontakte in die Wirtschaft haben nicht nur eine lange Tradition, sie orientieren sich auch an den neuesten Forschungsfragen. Unsere Partner im Informations- und Kommunikationsbereich sind beispielsweise die Telekom, Siemens, Sun und Cisco", umschreibt TU-Präsident Prof. Dr. Kurt Kutzler das Potenzial der Universität für die Federführung eines solchen großen Forschungsnetzwerkes.

Partner im Netzwerk

Weitere Partner des "Excellence Center for Human-Centric Communication" sind die Fraunhofer-Gesellschaft, das Ferdinand-Braun-Institut in Berlin, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin sowie die Deutsche Telekom AG und die Siemens AG.

Im Mittelpunkt der Forschung des "Excellence Centers" steht die so genannte "humanzentrierte Kommunikation", die dem Nutzer die Anwendung von mobiler und vernetzter Technologie erweitern und erleichtern soll. Den Stellenwert dieser Forschungsrichtung verdeutlichen aktuelle Zahlen: Etwa jeder zweite surft bereits durch das Internet und mehr als 70 Prozent der Deutschen telefonieren mobil.

Forschungsfelder

Verschiedene Arbeitsfelder wurden bereits identifiziert. Dazu gehört auch das Projekt "Intuitive Nutzbarkeit". Durch eine konsequente technologische Weiterentwicklung sollen die intuitiven Fähigkeiten der Nutzer künftig die Handhabung von I&K-Endgeräten bestimmen. Schwere Bedienungsanleitungen für leichtgewichtige Kommunikationsendgeräte werden somit der Vergangenheit angehören. Ziel ist es dabei auch, von der heute noch vorherrschenden "Tastensteuerung" auf "Vokalsteuerung" umzustellen. Künftig werden die Befehle in gesprochener Sprache an das Gerät übermittelt. Ein weiteres Tätigkeitsfeld wird sich auf die Erhöhung der Sicherheit in Rechenzentren konzentrieren. So sollen künftig die Netze selbst die angeschlossenen Rechner vor Virenattacken schützen. Das Aufspielen und die ständige Aktualisierung von Virenschutzprogrammen wird dann überflüssig sein. Auch soll ein "virtueller Gesundheitscoach" entwickelt und auf den Markt gebracht werden: Eine mit Sensoren bestückte Jacke errechnet künftig ganz individuell das passende Fitnessprogramm für Patient oder Freizeitsportler.

Ramona Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/

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