Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

FIBAA unterzeichnet europäische Vereinbarung zur Akkreditierung im Hochschulbereich

08.12.2004


Vertreterinnen und Vertreter von Akkreditierungsagenturen aus acht europäischen Ländern erarbeiten und unterzeichnen einen gemeinsammen "Code of good practice". Der Code regelt die Durchführung der Akkreditierungsverfahren im Hochschulbereich. Die Unterzeichnung des "Code of good practice" stellt einen wichtigen Schritt zur Harmonisierung des europäischen Bildungsraums dar und gilt als Grundlage für die zukünftige länderübergreifende Anerkennung von Akkreditierungsentscheiden.

... mehr zu:
»ECA »Hochschulbereich »Konsortium

Im Rahmen der Jahrestagung des Europäischen Konsortiums der Akkreditierungsagenturen (ECA) in Zürich haben Vertreterinnen und Vertreter von Akkreditierungsagenturen aus acht europäischen Ländern einen gemeinsam erarbeiteten "Code of good practice" unterzeichnet. Der Code regelt die Durchführung der Akkreditierungsverfahren im Hochschulbereich mit einheitlichen Standards und formuliert konkrete Anforderungen an das interne Qualitätsmanagement der Akkreditierungsagenturen. Die Unterzeichnung des "Code of good practice" stellt einen wichtigen Schritt zur Harmonisierung des europäischen Bildungsraums dar und gilt als Grundlage für die zukünftige länderübergreifende Anerkennung von Akkreditierungsentscheiden.

Den Stellenwert der Akkreditierung stärken


Anlässlich der ECA-Tagung wurde zudem ein gemeinsam erarbeitetes Grundsatzpapier zum zukünftigen Stellenwert der Akkreditierung im europäischen Hochschulbereich verabschiedet. Die ECA ist überzeugt, dass die bildungspolitische Bedeutung der Akkreditierung im Hochschulbereich noch weiter zunehmen wird. Die gegenseitige Anerkennung von Akkreditierungsentscheiden erleichtert die internationale Anerkennung von Studienabschlüssen und Diplomen. Das ECA-Grundsatzpapier fordert ferner die Regulierung des auf internationaler Ebene unübersichtlichen Bildungsmarkts und appelliert an die europäischen Bildungsminister, die nationale wie auch die internationale Anerkennung von Bildungseinrichtungen und Studiengängen auf Hochschulniveau an die vorgängige Akkreditierung oder äquivalente Qualitätsprüfungen zu knüpfen. Bei der Akkreditierung handelt es sich um ein formales und transparentes Qualitätsprüfungsverfahren, in welchem anhand von definierten, international kompatiblen Standards überprüft wird, ob Hochschulinstitutionen beziehungsweise deren Studiengänge Mindestanforderungen an die Qualität erfüllen.

Von Berlin 2003 nach Bergen 2005

Die Resultate der ECA-Tagung werden in Vorbereitung des Treffens von Bildungsministerinnen und -ministern aus 40 europäischen Staaten in Bergen (Norwegen) überarbeitet und der europäischen Bologna-Follow-up-Gruppe zur Verfügung gestellt. Die im Jahr 2003 in Berlin formulierten politischen Ideen sind heute weitgehend umgesetzt. So gut wie alle europäischen Staaten haben mittlerweile Akkreditierungssysteme für den Hochschulbereich etabliert. Um einer weiteren Forderung der Berliner Ministerrunde entsprechen zu können, nämlich gegenseitig anerkannte Richtlinien, Kriterien und Methoden der Qualitätssicherung zu entwickeln, wurde im Jahr 2003 das ECA, das Europäische Konsortium der Akkreditierungsagenturen, gegründet.

Das European Consortium for Accreditation in Higher Education (ECA)

Das europäische Konsortium der Akkreditierungsagenturen (ECA) ist ein Zusammenschluss nationaler Akkreditierungsorganisationen. Es wurde im November 2003 mit dem Ziel gegründet, die Arbeit der Akkreditierungsorganisationen in Europa einheitlich zu regeln und damit die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass in Zukunft nationale Akkreditierungsentscheide länderübergreifend anerkannt werden können. Das Ziel der "mutual recognition of accreditation decisions" soll bis spätestens 2007 erreicht werden. Erste Zwischenergebnisse der laufenden Arbeiten wurden an der ECA-Jahrestagung in Zürich vom 2. und 3. Dezember 2004 vorgestellt.

FIBAA-Geschäftsstelle
Adenauerallee 73, 53113 Bonn
Tel: 0228-280356-0, Fax: -9
E-Mail: kran@fibaa.de

Dipl.-Päd. Detlev Kran | idw
Weitere Informationen:
http://www.oaq.ch/pub/de/07_01_03_eca.php?PHPSESSID=10196b47f2ad9873161e02f6b9a5286d

Weitere Berichte zu: ECA Hochschulbereich Konsortium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Bei Celisca entsteht das Labor der Zukunft
19.12.2016 | Universität Rostock

nachricht Bildung 4.0: Die Welt des digitalen Lernens: Smartphones und Virtual Reality im Unterricht
14.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau