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Heute schon was erfunden? Erfinder-Sprechstunde als neuer Service der Universität

17.11.2004


An die 50 bis 80 Erfindungen werden jährlich an der Universität Freiburg gemeldet. Für den Schutz an geistigem Eigentum und eine erfolgreiche kommerzielle Umsetzung werden Patente deshalb immer wichtiger.



Auch besteht ein zunehmender Bedarf an einer qualifizierten Erfinderberatung, da nicht jede Idee patentiert werden kann.

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»KiRo


Mit einer neuen Erfinder-Sprechstunde baut die Zentralstelle Forschungsförderung und Technologietransfer (ZFT) an der Universität Freiburg unter der Leitung von Professor Dr. Bernhard Arnolds, die seit 15 Jahren Wissenschaftler bei der Zusammenarbeit mit Firmen, Patentanmeldungen und Firmengründungen berät, gezielt ihr bisheriges Beratungsangebot für innovative Wissenschaftler aus.

Ein Beispiel für preisgekrönten Erfindergeist von Freiburger Universitätswissenschaftlern ist der Fußball-Roboter "KiRo", den der Freiburger Informatiker Professor Bernhard Nebel entwickelt hat: Fußballfans können dabei in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gegen einen Roboter Tischfußball spielen. Indem das gesamte Spielfeld per Kamera erfasst wird, entscheidet KiRo je nach Spielsituation, wie sich die von ihm kontrollierten Spielstangen bewegen. Vermarktet wird KiRo in Kürze unter dem Namen StarKick von der Gauselmann-Gruppe, die dafür den SPD-Innovationspreis erhalten wird.

Ein weiteres Beispiel für erfolgreiche Innovation ist die vom Freiburger Dermatologen Dr. Christoph Schempp entwickelte Hautcreme BEDAN, die bei Neurodermitis-Erkrankungen eingesetzt wird. Seit zwei Jahren wird die Creme von der Berliner Firma Lichtwehr Pharma GmbH vertrieben und zählt inzwischen zu den zehn meistverkauften Hautpflegemitteln in Deutschland.

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-freiburg.de/

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