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Top-Führungskräfte unterstützen die FH Köln im International Board of Advisors (IBOA)

11.10.2004


Chefingenieure, Geschäftsführer, Unternehmer, Unternehmensberater, Vorstandsvorsitzende - die Mitgliederliste des International Board of Advisors der Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion (F 08) der Fachhochschule Köln liest sich wie ein Auszug aus einem Who is Who der Führungskräfte aus Unternehmen und Organisationen. Der International Board of Advisors (IBOA) wurde als externes Expertengremium von der Fakultät 08 ins Leben gerufen, um eine stetige Weiterentwicklung, Anpassung und Innovation des Lehrangebotes und der Lehrformen sowie der Forschungsaktivitäten sicherzustellen. Aufgabe des International Board ist es, die Fakultät beratend und fördernd zu begleiten. Dazu zählen neben Feedbackgesprächen zur aktuellen Weiterentwicklung des Angebotes in Lehre und Forschung, die Unterstützung der Studierenden von der Vermittlung von Praktika und Praxissemestern im In- und Ausland bis hin zu Fördermaßnahmen für besonders begabte Studierende und Gastvorträge. Zur Gründungsveranstaltung am 8. Oktober 2004 wurden anerkannte Persönlichkeiten aus lokalen, nationalen oder internationalen Unternehmen und Organisationen eingeladen, die sich durch herausragende Leistungen in der Wirtschaft oder Wissenschaft auszeichnen.



"Die Gründung dieses internationalen Expertenbeirates ist für uns der dringend notwendige Einstieg in eine neue Form der Zusammenarbeit von Hochschule und Unternehmen. Wir sind stolz darauf, dass sich so hochkarätige Persönlichkeiten bereit erklärt haben, ihre Zeit und ihr Know-how einzusetzen, um aktiv die Zukunft der Fakultät fachlich mitzugestalten", betonte der Rektor der Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Joachim Metzner, bei der Gründungssitzung. Hocherfreut zeigte sich der Dekan der Fakultät 08, Prof. Dr. Klaus Becker, über den großen Zuspruch und das große Interesse der renommierten Führungspersönlichkeiten, sich für die Belange der Fakultät mit ihrem Expertenwissen zu engagieren. Die Gründungssitzung mündete direkt in einen intensiven konstruktiven Gedankenaustausch zwischen den Boardmitgliedern und Professorinnen und Professoren der Hochschule. Mit großem Erstaunen reagierten die Boardmitglieder auf die tiefe Kluft zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit Blick auf Rahmenbedingungen, unter denen die Hochschulen zu arbeiten haben.

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Zum Vorsitzenden des International Board of Advisors der Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion der Fachhochschule Köln wurde Frank Blase, Geschäftsführer der Firma igus GmbH, Köln, ernannt. Die nächsten Treffen der Boardmitglieder und der Fakultät 08 werden im April und Oktober 2005 stattfinden.

Mitglieder des International Board of Advisors der Fakultät 08 der FH Köln:
Dr.-Ing. Alfred Beeck, LOGIKA AG, Ratingen, Manager
Frank Blase, igus GmbH, Köln, Geschäftsführer
Dr.-Ing. Hans-Georg Engel, DaimlerChrysler AG, Stuttgart, Gesamtleitung Fahrwerk und Fahrwerksysteme
Dr.-Ing. Dieter Fehlings, TRW Automotive Systems, Düsseldorf, Direktor
Dr. jur. Birgit Felden, TMS Unternehmensberatung AG, Köln, Unternehmensberaterin
Dr.-Ing. Wolfgang Geisler, Volkswagen AG, Wolfsburg, Leiter Vorentwicklung Versuchsbau
Dirk Hoffmann, Carcoustics International GmbH, Leverkusen, Chief Executive Officer
Dr.-Ing. Pim van der Jagt, Ford Werke AG, Köln, Manager Global Vehicle Dynamics
Rolf Laufs, Gesellschaft für Industrieforschung GmbH, Alsdorf, Geschäftsführer
Dr. Gyula Meleghy, Tower Automotive Inc., Bergisch-Gladbach, Vice-President
Gordon Riske, DEUTZ AG, Köln, Vorstandsvorsitzender
Gerd Rosendahl, ISE Innomotive Systems Europe GmbH, Bergneustadt, Geschäftsführender Gesellschafter
Detlev Sachse, Industrie- und Handelskammer zu Köln, Geschäftsführer, Geschäftsbereich Industrie, Standortpolitik, Innovation und Umwelt
Stephan Vogt, Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln, Geschäftsführer

Die vielfältigen Forschungsaktivitäten im Institut für Fahrzeugtechnik umfassen als Kernelemente sowohl das hardwareorientierte Arbeiten mit und an Fahrzeugen und Fahrzeugkomponenten als auch die virtuelle Produktentwicklung durch Einsatz modernster und aktueller Softwaresysteme. Die Forschungs- und Drittmittelaktivitäten orientieren sich dabei an den aktuellen Standards der Automobil- und Zulieferindustrie. Dies gibt den Studierenden die Möglichkeit, bereits während des Studiums an aktuellen Forschungsthemen mit zu arbeiten und bestehendes Wissen zu vertiefen. Viele Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden in Kooperationen mit Industrieunternehmen durchgeführt. Diese Aktivitäten sollen künftig in der Breite weiter ausgebaut und vernetzt werden. Die Einrichtung des Forschungsschwerpunktes "Integrierte Fahrzugsystementwicklung" trägt zur weiteren Profilschärfung bei, auch mit Blick auf den bereits erfolgreich angelaufenen forschungsorientierten Master-Studiengang "Mechatronics/Automotive Mechatronics" und das geplante Master-Angebot "Automotive Engineering".

Die Schwerpunkte der Forschungsarbeiten am Institut für Produktion sind ausgerichtet auf die Lösung organisatorischer und technischer Problemstellungen der industriellen Produktion. Bearbeitet werden hierbei die einzelnen Forschungsfelder der gesamten Produktentstehungskette, beginnend bei der Produktentwicklung, über die Fertigungstechnologie, Automatisierung und Produktionsorganisation bis hin zum Produktvertrieb und der Logistik. Die Einbindung IT-gestützter Methoden spielt hierbei in allen Bereichen eine wichtige Rolle. Aufbauend auf diesen bestehenden Arbeiten ist die Einrichtung eines Forschungs- und Entwicklungsschwerpunktes "Business Excellence for Industrial Production" geplant. Hiermit soll die Grundlage geschaffen werden, die bestehenden Forschungstätigkeiten im Sinne struktur- und profilbildender Maßnahmen weiter auszubauen und nach innen und außen interdisziplinär zu vernetzen. Als Masterangebote sind "Production Engineering" und "Logistik" geplant.

Insbesondere das geplante Master-Angebot wird durch zahlreiche Kontakte zu ausländischen Hochschulen sowie durch austauschbare Module international vernetzt. Die bestehenden Kontakte zu Hochschulen in Polen und England werden als Basis für eine Intensivierung des Austauschs von Absolventinnen und Absolventen genutzt. Wahlweise sollen englischsprachige Lehrveranstaltungen angeboten werden, um entsprechende Sprachkenntnisse auf fortgeschrittenem Level zu vermitteln.

Petra Schmidt-Bentum | idw
Weitere Informationen:
http://www.f08.fh-koeln.de/

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