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Universität und Max-Planck-Institut Rostock eröffnen Forschungszentrum zum demografischen Wandel

27.09.2004


Die Universität Rostock und das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDF) weiten ihre erfolgreiche Kooperation aus und eröffnen am 1. Oktober 2004 ein gemeinsames Forschungszentrum. Das Projekt trägt den Titel "Rostocker Zentrum zur Erforschung der Ursachen und Konsequenzen des demografischen Wandels". Die feierliche Eröffnung findet im Auditorium Maximum der Universität Rostock, Ulmenstraße 69, statt. Beginn ist um 13.15 Uhr.



Der demografische Wandel wird die Gesellschaft und die Politik in Deutschland und vielen Teilen der Welt noch jahrzehntelang vor große Herausforderungen stellen. Die Universität und das MPIDF richten daher ein neuartiges wissenschaftliches Zentrum ein, dessen Ziel die interdisziplinäre und politikrelevante Erforschung der Ursachen und Konsequenzen des demografischen Wandels ist. Gleichzeitig soll Rostock zu einem Zentrum der sozialwissenschaftlich breit eingebetteten Demografieausbildung in Deutschland und Europa entwickelt werden. Dies gilt insbesondere für Promotionsstudiengänge, zu deren Förderung das Rostocker Zentrum beitragen wird.

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Bereits von diesem Wintersemester an ist eine Einschreibung für den neuen Bachelor-Studiengang "Sozialwissenschaften: Soziologie, Demografie, Volkswirtschaftslehre" möglich, für den eine große Nachfrage verzeichnet wird. Vom Wintersemester 2005/06 an sind Master-Studiengänge mit integriertem Promotionspfad geplant. In Rostock soll zudem die Ausbildung einer Europäischen Graduiertenschule für Demografie - European Doctoral School of Demography - konzentriert werden.

Die Leiter der beiden Partnereinrichtungen, Rektor Prof. Hans Jürgen Wendel und MPIDF-Gründungsdirektor Prof. James W. Vaupel, sind überzeugt: "Mit der Gründung des Forschungszentrums baut Rostock seine Position als Standort für Demografie von internationalem Rang weiter aus."

Zur Eröffnungsveranstaltung wird auch der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Hans-Robert Metelmann, erwartet. Zudem werden die Generalsekretärin der Max-Planck-Gesellschaft, Dr. Barbara Bludau, und der Associate Director des US-amerikanischen National Institute on Aging, Dr. Richard Suzman, sich mit Ansprachen an dem Festprogramm beteiligen.

Nadja Milewski | idw
Weitere Informationen:
http://www.demogr.mpg.de

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